mini|St. Theobald in Geisenhausen Die römisch-katholische Wallfahrtskirche St. Theobald steht in Geisenhausen im niederbayerischen Landkreis Landshut. Sie ist in der Liste der Baudenkmäler in Geisenhausen als Baudenkmal unter der Nummer D-2-74-134-13 eingetragen. Die Kirche gehört zum Dekanat Landshut im Erzbistum München und Freising.

Beschreibung Die spätromanische Saalkirche wurde Ende des 13. Jahrhunderts als Wehrkirche errichtet und 1712 barock umgestaltet. Sie besteht aus dem um 1450 gebauten Langhaus zu drei Jochen, dem eingezogenen Chor im Osten und einer Sakristei an der Ostwand des Chors. Der Kirchturm an der Südwand des Langhauses hat fünf mit Blenden verzierte Geschosse und ist mit einem spitzen Helm bedeckt.

Das Langhaus ist mit einem Stichkappengewölbe überspannt, der Chor mit einem Kreuzgewölbe, die Sakristei mit einem Kreuzrippengewölbe. Die um 1520/30 eingebrachten Skulpturen sind unter dem Einfluss von Hans Leinberger entstanden.

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