Die Regeneron Science Talent Search ist ein naturwissenschaftlicher Schülerwettbewerb der USA. Er findet jährlich für US-amerikanische Schüler des letzten Schuljahrs der Oberstufe, der High School, statt und ist mit sehr hohen Geldpreisen bis 250.000 US-Dollar verbundenAusschreibung für das Wettbewerbsjahr 2025/26 . Der Wettbewerb wird mitunter auch als der Naturwissenschafts-Nobelpreis für US-Oberschülerhttps://www.intel.com/pressroom/archive/releases/1999/ed012599.htm Pressemitteilung des Sponsors Intel zum Jahrgang 1999 eingestuft. US-Präsident George H. W. Bush nannte ihn auf der Preisträger-Veranstaltung 1991 den Super Bowl der Naturwissenschaften, bezogen auf den Saison-Abschluss im American Football.https://www.presidency.ucsb.edu/documents/remarks-the-westinghouse-science-talent-search-50th-anniversary-banquet Text der Rede vom 8. März 1991 Seit der Gründung des Wettbewerbs 1942 hat sich eine Reihe von Schulen bei der Entsendung von Teilnehmern zum Finale besonders hervorgetan. Zum Beispiel stellte 1999 die Montgomery Blair High School, Silver Spring, US-Bundesstaat Maryland sechs von insgesamt 40 Finalisten. 1986 brachte die Stuyvesant High School in Manhattan, New York City, sogar sieben ihrer Schüler in die Endrunde.Bericht in der Washington Post vom 26. Januar 1999; eventuell nur noch für Abonnenten frei lesbar Die Anzahl der Einreichungen ist im Laufe der Jahre kontinuierlich angestiegen, zum Beispiel von 1517 im Jahr 2000 auf 1844 im Jahr 2015.Pressemitteilung von Intel vom 10. Januar 2000Zusammenfassung des Jahrgangs 2015 bei der Society for Science, März 2015

Name und Veranstalter Der Titel Science Talent Search (gelegentlich nur abgekürzt STS), etwa Talentesuche in den Naturwissenschaften, wird durch den jeweiligen Sponsor ergänzt: 1942 bis 1998, 57 Jahre: Westinghouse Electric Corporation, Hersteller von Elektro-Komponenten 1999 bis 2016, 18 Jahre: Intel, Hersteller von Computer-Chips Seit 2017 Regeneron Pharmaceuticals, ein Biotechnologie-Unternehmen, u. a. mit Medikamenten zur Krebsbehandlung.

Veranstaltet wird der Wettbewerb von der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation Society for Science.

Preise Aus allen Bewerbungen ermittelt der Veranstalter die besten 300 Scholars (Stipendiaten). Von diesen erhält jeder 2000 US-Dollar. Die gleiche Summe erhält die entsendende Schule. Aus diesem Kreis, der in den Anfangsjahren des Wettbewerbs Lobende Erwähnung und Semifinale genannt wurde, werden 40 Finalisten bestimmt. Sie müssen vor einer Jury aus anerkannten Wissenschaftlern ihr Projekt verteidigen. Dabei werden die Plätze 1 bis 10 ermittelt, die mit Preisen von 250.000 US-Dollar bis 40.000 US-Dollar verbunden sind. Die weiteren 30 Finalisten erhalten jeweils 25.000 US-Dollar.

Im 1. Jahrgang, 1942 (First Annual Science Talent Search), waren 20 Preise ausgeschrieben: Zwei Hauptpreise von 2400 Dollar für das beste Mädchen und den besten Jungen sowie 18 mal 200 Dollar. Hinzu kamen für diesen Kreis die Reisekosten zur Preisträger-Veranstaltung in Washington.Science News, Vol. 95, No. 2470, Supplement, S. 10 f.

+ Alle Preise (Stand: 2023) Platz Preissumme (USD) 1. Platz 250.000 2. Platz 175.000 3. Platz 150.000 4. Platz 100.000 5. Platz 90.000 6. Platz 80.000 7. Platz 70.000 8. Platz 60.000 9. Platz 50.000 10. Platz 40.000 30 weitere Finalisten 25.000 Alle 300 Stipendiaten 2.000

Prominente Teilnehmer Viele Finalisten des Wettbewerbs brachten es später zu hoher Anerkennung in der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Darunter sind 13 Nobelpreisträger, 11 Träger der National Medal of Science, sieben Träger des Breakthrough Prize.

Finalisten (Auswahl) Paul Cohen, Fields-Medaille 1950 Leon Cooper, Nobelpreis für Physik 1972 Walter Gilbert, Nobelpreis für Chemie 1949 John L. Hall, Nobelpreis für Physik 1951 Martin Karplus Nobelpreis für Chemie 2013 Paul L. Modrich, Nobelpreis für Chemie 2015 Ben Roy Mottelson, Nobelpreis für Physik 1944 David Mumford, Fields-Medaille 1953 Natalie Portman, Schauspielerin, Oscar 2011 Alvin Roth, Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2012 Sheldon Lee Glashow, Nobelpreis für Physik 1979 Lisa Su Firmen-Chefin des Chipherstellers AMD Kip Thorne, Nobelpreis für Physik 2017 Frank Wilczek, Nobelpreis für Physik 1967 George Yancopoulos (* 1959), Mitbegründer von Regeneron, des heutigen Sponsors

Weblinks Regeneron Science Talent Search Society for Science Fotosammlung der Empfänge im Weißen Haus bei US-Präsidenten, Vizepräsidenten und First Ladies seit 1942

Einzelnachweise

Kategorie:Schülerwettbewerb Kategorie:Erstverleihung 1942 Kategorie:Wissenschaftswettbewerb Kategorie:Wettbewerb in den Vereinigten Staaten