Wessen Straße ist die Straße ist ein Kurzdokumentarfilm von Jens Becker von 1988 über die Husemannstraße in Berlin-Prenzlauer Berg.

Inhalt Eine westdeutsche Besuchergruppe wird von einer DDR-Reiseleiterin durch die sanierte Straße geführt, es wird dabei das damals einzige Frisörmuseum der Welt gezeigt. Der Filmemacher befragt Anwohnerinnen nach ihren Erfahrungen. Dabei wird deutlich, dass die Wohnungen innen nicht saniert wurden und teilweise immer noch feucht sind. Auch ein Droschkenkutscher wird befragt. Es sind außerdem Aufnahmen von unsanierten Innenhöfen und Straßenfassaden zu sehen.

Hintergründe Die Straßenfassade der Husemannstraße wurde Mitte der 1980er Jahre aufwändig saniert, als ein Vorzeigeprojekt für die 750-Jahr-Feier Berlins im Jahre 1987. Sie wurde seitdem von vielen Touristen aus dem In- und Ausland besucht, es wurden auch mehrere Filme gedreht.

Wessen Straße ist die Straße war eine filmische Übung von Jens Becker und weiteren Studenten der Filmhochschule Babelsberg. Er wurde 2018 im Kino BabylonPrenzlauer Berginale Prenzlberger Ansichten, 2018, Der Wohnraum-Wandel, mit inhaltlichen Angaben , 2022 im Filmtheater am FriedrichshainPrenzlauer Berginale Filmuniversität Babelsberg, 2022 , 2014 im ZeughauskinoVon der Frankfurter Allee zum Thälmannpark Zeughauskino, 2024 (PDF; 0,8 MB), mit detaillierten Angaben und im Stadtbezirksmuseum Prenzlauer Berg gezeigt. Der Film ist auch auf der DVD Prenzlauerberginale Kiez 1965–2004 enthalten.Kiezfilme 1965–2004 Vorwärts

Der Titel des Films zitiert eine Zeile aus dem Solidaritätslied von Bertolt Brecht.

Siehe auch Potemkinsches Dorf Weblinks

Wessem Straße ist die Straße Shot in Berlin Wessen Straße ist die Straße Internet Archive

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Filmtitel 1988 Kategorie:DDR-Film Kategorie:Deutsche Teilung im Film