Epialtidae ist eine Familie der Krabben mit 452 Arten.
Merkmale Echte Augenhöhlen fehlen, die Augenstiele sind kurz, gelegentlich nicht auszumachen und kaum beweglich. Sie sind entweder unter einem großen Überaugendorn verborgen oder tief in ein schnabelförmiges Rostrum eingesunken. Ein Hinteraugendorn ist manchmal vorhanden, aber nicht ausgehöhlt, um das zurückgezogene Auge aufzunehmen. Das basale Antennen-Glied ist plump, dreieckig und distal verschmolzen. Der Merus des dritten Maxilliped ist so breit wie das Ischium. Die Finger (Dactyli) der Schreitbeine sind als Greiforgan oder Subchela ausgebildet. Die letzten drei Schreitbeinpaare sind überproportional kurz. Das Pleon der Männchen ist am Ende nicht verbreitert, das Telson annähernd dreieckig, aber nicht wie bei den Oregoniidae in den sechsten Somiten eingebettet. Das erste Gonopodium ist gewöhnlich schlank und gebogen, die Öffnung liegt meist terminal, die Spitze ist einfach, gebogen oder erweitert.
Systematik Die Epialtidae werden im World Register of Marine Species in drei rezente und eine ausgestorbene Unterfamilie untergliedert, einige Gattungen werden aber keiner dieser Unterfamilien zugeordnet. Allerdings dürften die Unterfamilien nicht monophyletisch sein und die morphologische Zuordnung ist so widersprüchlich, dass Poore und Ahyong (2023) auf diese ganz verzichten. Peter Davie et al. (2015) weisen vier rezente Unterfamilien aus. Das World Register of Marine Species listet folgende rezente Gattungen: Epialtinae , 1838 Acanthonyx , 1828 Alfredalcockia , 2011 Antilibinia , 1838 Cyclonyx , 1879 Epialtoides , 1958 Epialtus , 1834 Eupleurodon Goniothorax , 1879 Griffinia , 1994 Huenia , 1837 Leucippa , 1833 Lophorochinia , 1969 Menaethiops , 1895 Menaethius , 1834 Mocosoa 1871 Perinia , 1851 Pugettia , 1851 Sargassocarcinus , 1936 Simocarcinus , 1879 Taliepus , 1878 Xenocarcinus , 1847 Pisinae , 1851 Acanthophrys , 1865 Afropisa , 2023 Anamathia , 1885 Apias , 1897 Apiomithrax , 1897 Austrolibinia , 1966 Chorilia , 1851 Chorinus , 1825 Coelocerus , 1875 Cyclocoeloma , 1880 Cyphocarcinus , 1868 Delsolaria , 1973 Doclea , 1815 Garthinia , 2009 Giranauria , 1986 Goniopugettia , 2024 Guinotinia , 2009 Herbstia , 1834 Holoplites , 1894 Hoplophrys , 1893 Hyastenus , 1847 Lahaina , 1851 Laubierinia , 2009 Lepidonaxia , 1877 Lepteces , 1893 Leptomaia , 1986 Leptopisa , 1871 Libidoclaea , 1842 Libinia , 1815 Loxorhynchus , 1857 Lyramaia , 1986 Macrocoeloma , 1879 Micippoides , 1873 Microlissa , 1961 Micropisa , 1857 Naxioides , 1865 Neodoclea , 1950 Nibilia , 1878 Nicoya , 1987 Notolopas , 1871 Oplopisa , 1878 Oxypleurodon , 1885 Paranaxia , 1924 Pelia , 1836 Phalangipus , 1828 Picroceroides , 1886 Pisa , 1814 Pisoides , 1843 Pohleus , 2020 Pteromaja , 2014 Rhinocarcinus , 2009 Rochinia , 1875 Samadinia , 2013 Scyra , 1851 Siderochinia , 2021 Solinca , 2019 Sphenocarcinus , 1875 Stegopleurodon , 2009 Stenocionops , 1823 Stratiolibinia , 2011 Thusaenys , 1986 Tiarinia , 1851 Trachymaia , 1880 Tunepugettia , 2017 Tylocarcinus , 1879 Tychinae , 1851 Criocarcinus , 1834 Picrocerus , 1865 Stilbognathus , 1866 Stilbomastax , 1977 Tyche , 1836 Ohne Zuordnung zu einer dieser Unterfamilien sind: Chimaerodinia , 2021 Crocydocinus , 2019 Minyorhyncha , 2018 Neophrys , 2019 Pliosoma , 1860 Scyramathia , 1880
Nur fossil erhalten ist die Unterfamilie Wahraniinae , 2024 † mit der Gattung Wahrania , 2024 † sowie weitere Gattungen.
Weblinks
Einzelnachweise