mini|hochkant|Ophélie Bau Cabourg, 2018 Ophélie Bau (bürgerlich Ophélie Baufle; * 29. Juli 1992 in Besançon) ist eine französische Schauspielerin. Sie wurde durch ihre Hauptrolle in Abdellatif Kechiches Filmen Mektoub, My Love: Canto Uno (2017) und Mektoub, My Love: Intermezzo (2019) bekannt, für die sie 2019 den Preis der Lumières-Presse als „Révélation féminine“ erhielt und für den César als „Meilleur espoir féminin“ nominiert war.
Leben Bau wuchs in Besançon auf. 2014 wurde sie zur Miss Besançon gewählt.TF1 Info (Jérôme Vermelin): De Miss Besançon à la Croisette : qui est Ophélie Bau… ?, 3. Juli 2019, tf1info.fr Sie besuchte das Cours-Florent-Institut in Montpellier und trug zu Beginn ihrer Laufbahn den bürgerlichen Namen Ophélie Baufle. Vor dem Einstieg ins Filmgeschäft plante sie eine Ausbildung im Gesundheitsbereich (auxiliaire de puériculture).
Wirken Ihre Kinokarriere begann mit der weiblichen Hauptrolle Ophélie in Mektoub, My Love: Canto Uno, der am 7. September 2017 im Wettbewerb der 74. Internationalen Filmfestspiele von Venedig uraufgeführt wurde.La Biennale di Venezia: Abdellatif Kechiche – Mektoub, My Love: Canto uno (Programm), 2017, labiennale.org Für diese Leistung erhielt sie 2019 den Prix Lumières als „Révélation féminine“Académie des Lumières: Ophélie Bau reçoit le prix de la Révélation féminine… (Video), 4. Februar 2019, facebook.com und wurde im selben Jahr für den César als „Meilleur espoir féminin“ nominiert.Académie des César: Liste officielle des nominations – César 2019 (PDF), 23. Januar 2019, academie-cinema.orgAcadémie des César: Ophélie Bau (Profilseite, Nominierung 2019), academie-cinema.orgAlloCiné: Ophélie Bau (Personenseite), allocine.fr
Die Fortsetzung Mektoub, My Love: Intermezzo lief 2019 im Wettbewerb von Cannes und sorgte wegen expliziter Inhalte für Kontroversen. Bau verließ vor Beginn der Vorführung den Saal und nahm nicht an der nachfolgenden Pressekonferenz teil; internationale Medien berichteten darüber.Reuters: Cannes critics let rip at Kechiche’s three-hour twerk-fest, 24. Mai 2019, reuters.com Im Februar 2020 erklärte sie in einem TV-Interview, sie habe vorab um eine private Sichtung der umstrittenen Szene gebeten, was abgelehnt worden sei.Le Figaro / Non Stop People: Ophélie Bau s’explique enfin sur la polémique “Mektoub, My Love: Intermezzo”, 11. Februar 2020, lefigaro.fr
Neben Kechiches Werken wirkte Bau u. a. in Vaurien (Regie: Peter Dourountzis; Cannes-Label 2020, französischer Kinostart 2021) mitAlloCiné: Vaurien – Bande-annonce (mit Besetzungsangabe u. a. Pierre Deladonchamps, Ophélie Bau), allocine.fr sowie in Des feux dans la nuit (Fires in the Dark, Regie: Dominique Lienhard; 2020/2022 in Frankreich veröffentlicht).
Im Jahr 2025 kehrte sie mit Mektoub, My Love: Canto Due in derselben Rolle auf die Leinwand zurück. Der Film erlebte seine Weltpremiere am 9./10. August 2025 im Concorso internazionale des Locarno Film Festival;Locarno Film Festival (Programm/Spielplan): Mektoub, My Love: Canto Due – Concorso internazionale; 134’, o.v. French/English/Arabic; World premiere, locarnofestival.ch internationale Kritiken nahmen die Fortsetzung ausführlich auf.The Guardian (Peter Bradshaw): Mektoub My Love: Canto Due review – gobsmackingly weird series drops another surreal sex shocker, 9. August 2025, theguardian.com
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Einzelnachweise
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