Die EHF European League 2025/26 war die sechste Spielzeit der EHF European League der Männer. Veranstalter war die Europäische Handballföderation (EHF). Die Qualifikation begann am 30. August 2025, die Gruppenphase am 14. Oktober. Das Finale fand am 31. Mai 2026 im Rahmen eines Final Four statt.

Spielmodus Von den 44 Mannschaften des Gesamtstarterfeldes waren 20 Mannschaften gesetzt und somit bereits für die Gruppenphase qualifiziert. Die übrigen 24 Mannschaften spielten in Play-off-Spielen mit Hin- und Rückspiel die weiteren 12 Teilnehmer der Gruppenphase aus.

Die Gruppenphase bestand aus acht Gruppen zu jeweils vier Teams. In den Gruppen spielte jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel. Die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizierten sich für die Hauptrunde. An die Hauptrunde schloss sich die Play-off-Phase an. Das Halbfinale und die Finalspiele fanden im Rahmen eines Final Four statt.

Turnierverlauf Qualifikationsrunde In der Qualifikationsrunde traten 24 Teams im K.-o.-System mit Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Die Hinspiele fanden am 30. und 31. August statt, die Rückspiele eine Woche später am 6. und 7. September. Die Auslosung der Partien fand am 15. Juli in Wien statt.

Gesamt Hinspiel Rückspiel Skanderborg Aarhus Håndbold 74:56 Madeira Andebol SAD 38:25 36:31 Mors-Thy Håndbold 64:80 Saint-Raphaël Var Handball 32:45 32:35 CS Minaur Baia Mare 53:52 Stjarnan 26:26 27:26 RK Velenje 50:59 HC Kriens-Luzern 25:27 25:32 KGHM Chrobry Głogów 65:70 HF Karlskrona 30:33 35:37 Bidasoa Irun 65:50 ABC de Braga 35:26 30:24 MRK Čakovec 55:73 BSV Bern 28:31 27:42 Elverum Håndball 67:56 Bathco BM Torrelavega 38:28 29:28 HK Malmö 60:71 IK Sävehof 24:33 36:38 TSV Hannover-Burgdorf 66:55 RK Alkaloid 37:27 29:28 MRK Dugo Selo 56:64 MRK Sesvete 32:29 24:35 Special Path (Verlierer spielt im European Cup) RK Partizan Belgrad 61:53 HC Baník Karviná 31:27 30:26

Gruppenphase Die Auslosung der Gruppen fand am 18. Juli statt. Bei der Auslosung wurde berücksichtigt, dass keine zwei Teams aus einem Nationalverband in dieselbe Gruppe gelost wurden. Alle vier deutschen Teilnehmer konnten ihre Gruppe gewinnen. Von den drei Schweizer Teams konnte sich nur Schaffhausen als Gruppenzweiter für die nächste Runde qualifizieren.

Gruppe A für die Hauptrunde qualifiziert + Ergebnisse Gruppe A Flensburg – 38:35 32:30 46:28 Bidasoa Irun 32:33 – 33:25 35:30 Saint-Raphaël 29:36 35:32 – 42:24 Potaissa Turda 26:33 33:34 24:34 –

Spiele der SG Flensburg-Handewitt

Gruppe B für die Hauptrunde qualifiziert + Ergebnisse Gruppe B Kiel – 27:18 34:21 37:27 Montpellier 28:30 – 37:26 37:29 Ostrów Wielkopolski 25:33 25:38 – 32:28 Bern 27:35 31:37 28:28 –

Gruppe C für die Hauptrunde qualifiziert + Ergebnisse Gruppe C Aarhus – 28:29 34:30 39:26 Granollers 26:31 – 27:35 29:28 Ljubljana 30:37 29:34 – 35:29 Baia Mare 27:45 24:24 28:22 –

Gruppe D für die Hauptrunde qualifiziert + Ergebnisse Gruppe D Porto – 29:31 44:31 44:30 Elverum 25:29 – 31:34 38:24 Kriens-Luzern 26:44 34:38 – 40:25 Reykjavík 26:38 29:35 31:35 –

Spiele des HC Kriens-Luzern

Gruppe E für die Hauptrunde qualifiziert + Ergebnisse Gruppe E Melsungen – 28:26 33:27 35:34 Benfica 26:30 – 38:25 36:33 Ferencváros 25:28 33:31 – 31:29 Karlskrona 25:26 32:34 31:32 –

Spiele der MT Melsungen

Gruppe F für die Hauptrunde qualifiziert + Ergebnisse Gruppe F Skopje – 35:30 34:29 37:35 Kristianstad 32:31 – 28:27 34:26 Sesvete 24:38 32:32 – 32:31 Toulouse 26:28 28:30 32:37 –

Gruppe G für die Hauptrunde qualifiziert + Ergebnisse Gruppe G Hannover-Burgdorf – 31:34 27:25 40:28 Fredericia 29:31 – 29:33 38:30 Sävehof 28:30 29:29 – 33:28 Prešov 29:37 27:34 30:30 –

Spiele des TSV Hannover-Burgdorf

Gruppe H für die Hauptrunde qualifiziert + Ergebnisse Gruppe H Našice – 29:30 30:22 29:28 Schaffhausen 31:32 – 32:19 30:22 Partizan 30:27 29:26 – 25:18 Ademar 28:28 30:27 29:22 –

Spiele der Kadetten Schaffhausen

Hauptrunde Die Hauptrunde besteht aus vier Gruppen mit je vier Teams und findet im Februar und März 2026 statt. Hierbei treten die 16 Teams an, die in der Gruppenphase in ihrer Gruppe einen der ersten beiden Plätze erreicht hatten. In Gruppe I treten die Teams aus Gruppe A und aus Gruppe B, in Gruppe II die aus Gruppe C und Gruppe D, in Gruppe III die aus Gruppe E und Gruppe F und in Gruppe IV die aus Gruppe G und Gruppe H an. Die Ergebnisse aus der Gruppenphase werden mitgenommen.

Die Erstplatzierten jeder Hauptrundengruppe qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale, die Teams auf den Plätzen 2 und 3 der Hauptrundengruppen spielen in den Play-offs um den Einzug ins Viertelfinale.

Gruppe I für das Viertelfinale qualifiziert für die Play-off-Spiele qualifiziert + Ergebnisse Gruppe I Kie Fle Mon Bid Kiel – 36:29 27:18 27:20 Flensburg 30:32 – 40:35 38:35 Montpellier 28:30 35:32 – 38:33 Bidasoa 32:37 32:33 34:36 – Spiele aus der Gruppenphase

Gruppe II für das Viertelfinale qualifiziert für die Play-off-Spiele qualifiziert + Ergebnisse Gruppe II Por Elv Aar Gra Porto – 29:31 28:33 34:33 Elverum 25:29 – 31:24 37:28 Aarhus 29:30 32:25 – 28:29 Granollers 27:29 27:29 26:31 – Spiele aus der Gruppenphase

Gruppe III für das Viertelfinale qualifiziert für die Play-off-Spiele qualifiziert + Ergebnisse Gruppe III Sko Mel Kri Ben Skopje – 37:33 35:30 33:27 Melsungen 25:34 – 33:29 28:26 Kristianstad 32:31 31:30 – 34:38 Benfica 40:35 26:30 22:30 – Spiele aus der Gruppenphase

Gruppe IV für das Viertelfinale qualifiziert für die Play-off-Spiele qualifiziert + Ergebnisse Gruppe IV Han Naš Fre Sfh Hannover – 34:28 31:34 31:27 Našice 26:23 – 33:34 29:30 Fredericia 29:31 26:33 – 30:32 Schaffh. 24:36 31:32 29:30 – Spiele aus der Gruppenphase

Play-offs In der Play-off-Phase der Hauptrunde treten die Teams, die die Plätze 2 und 3 der Hauptrundengruppen belegen, im K.-o.-System gegeneinander an. Hierbei treten die Teams der Gruppen I und II sowie die der Gruppen III und IV über Kreuz gegeneinander an.

Gruppen-Dritter Ergebnis Gruppen-Zweiter Hinspiel Rückspiel SAH – Aarhus 65:71 SG Flensburg-Handewitt 32:38 33:33 Montpellier Handball 67:59 Elverum Håndball 36:24 31:35 Fredericia HK 61:64 MT Melsungen 35:29 26:35 IFK Kristianstad 61:68 RK Našice 34:36 27:32

Hinspiele

Rückspiele

Viertelfinale Im Viertelfinale treten die vier Erstplatzierten der Hauptrundengruppen gegen die vier Gewinner der Play-offs an.

Play-off-Gewinner Ergebnis Gruppensieger Hinspiel Rückspiel RK Našice 62:64 THW Kiel 33:30 29:34 n.S. MT Melsungen 47:46 FC Porto 28:23 19:23 Montpellier Handball 57:50 RK Vardar Skopje 33:23 24:27 SG Flensburg-Handewitt 82:74 TSV Hannover-Burgdorf 39:39 43:35

Hinspiele

Rückspiele

Finalrunde (Final Four) Die Finalrunde wurde unter dem offiziellen Namen Winamax EHF Finals am 30. und 31. Mai in der Barclays Arena in Hamburg ausgetragen. Die Teilnehmer waren exakt dieselben wie im letzten Jahr und auch die Halbfinalbegegnungen wiederholen sich. So traf der französische Vertreter, Montpellier Handball, auf den THW Kiel. Das zweite Halbfinale war eine rein deutsche Angelegenheit zwischen Melsungen und Titelverteidiger Flensburg. Dem THW gelang die Revanche gegen Montpellier. Nach ihrer Halbfinalniederlage in der Vorsaison konnten sie sich dieses Mal durchsetzen und sorgten so für ein rein deutsches Finale. In diesem gewann die MT Melsungen den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte.

Halbfinale

Spiel um Platz 3

Finale

Siegermannschaft Die MT Melsungen setzte unter Trainer Roberto García Parrondo folgende Spieler im Wettbewerb ein:

Weblinks EHF European League Men, offizielle Website der EHF zur European League 2025/2026

Einzelnachweise

#2025 Kategorie:Handballsaison 2025/26