Friedrich Traugott Walther Greischel (* 27. Februar 1889 in Spremberg; † 15. September 1970 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Kunsthistoriker.
Leben Nach dem Abitur in Magdeburg studierte Walther Greischel Kunstgeschichte, Klassisch Archäologie und Klassische Philologie an den Universitäten Heidelberg, Berlin, Leipzig, Basel und Freiburg. 1914 wurde Greischel an der Universität Freiburg im Breisgau bei Wilhelm Vöge promoviert.
Im Juni 1915 wurde er Volontär am Kaiser-Friedrich-Museum in Magdeburg, im September 1915 wissenschaftlicher Assistent. Nach dem Kriegsdienst von 1916 bis 1919 arbeitete er wieder am Museum und wurde im April 1920 Direktorialassistent. Von 1923 bis 1945 war er Leiter des Museums.
Greischel war von 1946 bis zu seinem Ruhestand 1954 Leiter des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. In diesem Zeitraum war er außerdem Vorsitzender der Vereinigung westfälischer Museen.
Literatur Eline van Dijk: Walther Greischel: der Direktor nach dem Krieg. In: Eine Frage der Herkunft. LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster 2020, S. 76–87 (Digitalisat).
Einzelnachweise
Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Museumsleiter (Deutschland) Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des LWL-Museums für Kunst und Kultur Kategorie:Absolvent der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Kategorie:Person (Magdeburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1889 Kategorie:Gestorben 1970 Kategorie:Mann