Julius Jaeger, auch Julius Carl Jaeger oder Jules Jäger (* 17. März 1855 in Messina, Sizilien; † 27. November 1887 in Göschenen, Kanton Uri), war ein deutscher Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, PDF)

Leben mini|Genfer See mit Schloss Chillon, um 1875 Julius Jaeger war Sohn des deutschen Kaufmanns Julius (Giulio) Ewald Jaeger (1828–1883).Deutsches Geschlechterbuch. Verlag C. A. Starke, Band 171 (Limburg an der Lahn 1975), S. 168 Sein Vater hatte zu Messina seit 1863 das Königreich Preußen,Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, Ausgabe Nr. 16 vom 20. Januar 1863 (Google Books) dann die Staaten des Norddeutschen Bunds und schließlich das Deutsche Kaiserreich konsularisch vertreten.Auswärtiges Amt des Deutschen Reiches: Verzeichniss der Kaiserlich Deutschen Consulate. Januar 1872. Berlin 1872, S. 18 (Google Books) In den 1870er Jahren wurde die Pianistin Antoinette Beyer, eine mutmaßliche Zarentochter, dessen Geliebte und Ehefrau.Chris Walton: Othmar Schoeck und seine Zeitgenossen. Essays über Alban Berg, Ferruccio Busoni, Hermann Hesse, James Joyce, Thomas Mann, Max Reger, Igor Strawinsky und andere. Amadeus, Winterthur 2002, ISBN 978-3-9050-4990-9, S. 82Eva Frassi: Antonietta Saint Léger (1856–1948), Biografie im Portal archividonneticino.ch, 22. März 2017, abgerufen am 25. Juni 2025 Bei seinem Tod im Jahr 1883 hinterließ sein Vater ein Vermögen von über eine Million Lire.Rosario Battaglia: L’ultimo splendore. Messina tra rilancio e decadenza (1815–1920). Rubbettino, Soveria Mannelli 2003, ISBN 978-8-8498-0622-9, S. 143 (Google Books)

Julius Jaeger legte im März 1872 an der Thomasschule zu Leipzig die Reifeprüfung ab. Danach wollte er an der Universität Leipzig studieren.Friedrich August Eckstein (Hrsg.): Programm der Thomasschule zu Leipzig für das Schuljahr 1872–1873. Leipzig 1872, S. 62 (Google Books) Er änderte aber seinen Berufswunsch und besuchte zu einem Malereistudium ab Oktober 1877 zunächst die Königliche Akademie der Bildenden Künste München03463 Julius Jäger, Matrikel der Akademie der Bildenden Künste München und von 1878 bis 1882 die Kunstakademie Düsseldorf. Dort war er Schüler der Naturklasse und Antikenklasse von Peter Janssen dem Älteren (1878), der Landschafterklassen von Eugen Dücker (1878–1882Rudolf Theilmann: Die Schülerlisten der Landschafterklassen von Schirmer bis Dücker. In: Wend von Kalnein: Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Main 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 147 bzw. 1879–1881) und der Radierklasse sowie Kupferstecherschule von Carl Ernst Forberg.„Jaeger [Jäger] / J. [Julius] / BR 0004 Nr. 1561 / 259V / 1879 / Landschaftsklasse / Dücker, Eugen“. In: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Findbuch 212 01 04: Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf. (PDF)Bettina Baumgärtel, Sabine Schroyen, Lydia Immerheiser, Sabine Teichgröb: Verzeichnis der ausländischen Künstler und Künstlerinnen. Nationalität, Aufenthalt und Studium in Düsseldorf. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 433

Literatur Jaeger, Julius. In: Hans Paffrath et al.: Lexikon der Düsseldorfer Malerschule. Band 2: Haach – Murtfeldt. Hrsg. vom Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof und von der Galerie Paffrath, F. Bruckmann, München 1998, S. 452.

Weblinks

Jules Jäger, Eintrag im Portal rkd.nl Julius Jaeger, Eintrag im Portal recherche.sik-isea.ch Julius Jaeger, Auktionsresultate im Portal artnet.de

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule) Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Aquarellist Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1855 Kategorie:Gestorben 1887 Kategorie:Mann