Stoffelsmühle ist ein Wohnplatz der Gemeinde Gollhofen im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Sie liegt in der Gemarkung Gollhofen.

Geografische Lage Die Einöde liegt auf freier Flur am Holzbach, einem rechten Zufluss der Gollach. Unmittelbar östlich verläuft die Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg. Die Kreisstraße NEA 41 führt nach Gollhofen zur Staatsstraße 2419 (0,8 km westlich) bzw. die Bahnstrecke überbrückend nach Geckenheim (2,4 km nordwestlich).

Geschichte Die Mühle wurde am 4. Juni 1331 erstmals urkundlich erwähnt. Hier erschien Ludwig von Hohenlohe als Lehensherr. Das Lehen gelangte später durch Erbfolge an die Schenken von Limpurg zu Speckfeld. Benannt wurde die Mühle wohl nach dem Vornamen des Besitzers Georg Christoph (=Stoffel) Förster, der sie seit 1688 besaß. Je nach Besitzer änderte sich der Name der Mühle mehrfach.Website gollhofen.de Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Stoffelsmühle als Mahlmühle mit zwei Gängen betrieben.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 458. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Stoffelsmühle dem Steuerdistrikt Gollhofen und der Ruralgemeinde Gollhofen zugewiesen. 1939 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1837 1840 1861 1871 1885 Einwohner 4 8 8 6 7 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1836 und 1885 als Wohngebäude. 1 1 1 1 Quelle

Religion Stoffelsmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Gollhofen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Gollhofen Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Wassermühle in Bayern Kategorie:Mühle in Europa Kategorie:Ersterwähnung 1331