Die EHF Champions League 2025/26 war die 66. Austragung der EHF Champions League der Männer. An ihr nahmen 16 Vereinsmannschaften teil, Veranstalter war die Europäische Handballföderation (EHF). Titelverteidiger aus der Vorsaison war der SC Magdeburg. Der FC Barcelona gewann zum 13. Mal den Titel.

Mannschaften Die Startberechtigung für die EHF Champions League resultierte aus den nationalen Meisterschaften (siehe EHF-Rangliste). Die zehn so gesetzten, national qualifizierten Teams waren RK Zagreb, Aalborg Håndbold, FC Barcelona, Paris Saint-Germain, Füchse Berlin, SC Magdeburg, One Veszprém, Wisła Płock, Sporting Lissabon und Dinamo Bukarest.www.eurohandball.com, 19 clubs registered for Machineseeker EHF Champions League 2025/26, 18. Juni 2025, abgerufen am 18. Juni 2025.

Für die weiteren sechs Startplätze bewarben sich neun Vereine: GOG, HBC Nantes, OTP Bank-Pick Szeged, RK Eurofarm Pelister, Kolstad Håndball, Industria Kielce, FC Porto, RD LL Grosist Slovan und Kadetten Schaffhausen. Die EHF vergab die freien Plätze an GOG, HBC Nantes, OTP Bank-Pick Szeged, RK Eurofarm Pelister, Kolstad Håndball und Industria Kielce.www.eurohandball.com, EHF confirms upgrades to EHF Champions League, 24. Juni 2025, abgerufen am 24. Juni 2025.

Die Auslosung der 16 Mannschaften auf die zwei Gruppen wurde am 27. Juni 2025 durchgeführt.

Modus Die 16 Mannschaften spielten zunächst in der Gruppenphase in zwei Gruppen zu je acht Teams in Hin- und Rückspielen jeder gegen jeden.

Die vier Teams auf den Plätzen 1 und 2 der beiden Gruppen waren direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Die acht Teams auf den Plätzen 3 bis 6 der Gruppen traten in K.O.-Spielen mit Hin- und Rückspiel gegeneinander an und ermittelten dabei vier weitere Teilnehmer des Viertelfinals. Im Viertelfinale traten die acht qualifizierten Teams in K.O.-Spielen mit Hin- und Rückspiel an und ermittelten vier Teilnehmer am EHF Final Four. Bei diesem, an einem Wochenende in der Kölner Lanxess Arena ausgetragenen Turnier, wurde der Sieger der Champions League ermittelt.

Turnierverlauf Gruppenphase In der Gruppenphase wurde in zwei Gruppen zu je acht Teams in Hin- und Rückspielen jeder gegen jeden gespielt. Die vier Teams auf den Plätzen 1 und 2 der beiden Gruppen waren direkt für das Viertelfinale qualifiziert, die acht Teams auf den Plätzen 3 bis 6 der Gruppen ermittelten in Play-off-Spielen vier weitere Teilnehmer des Viertelfinals. Gruppe A

für das Viertelfinale qualifiziert (Platz 1 und 2) für die Play-off-Spiele qualifiziert (Platz 3 bis 6)

Ergebnisse 1. Spieltag

2. Spieltag

3. Spieltag

4. Spieltag

5. Spieltag

6. Spieltag

7. Spieltag

8. Spieltag

9. Spieltag

10. Spieltag

11. Spieltag

12. Spieltag

13. Spieltag

14. Spieltag

Gruppe B

für das Viertelfinale qualifiziert (Platz 1 und 2) für die Play-off-Spiele qualifiziert (Platz 3 bis 6)

Ergebnisse 1. Spieltag

2. Spieltag

3. Spieltag

4. Spieltag

5. Spieltag

6. Spieltag

7. Spieltag

8. Spieltag

9. Spieltag

10. Spieltag

11. Spieltag

12. Spieltag

13. Spieltag

14. Spieltag

Play-off-Spiele In den Play-off-Spielen traten die Teams, die in der Gruppenphase die Plätze 3 bis 6 belegten, über Kreuz gegeneinander in Hin- und Rückspiel an.

Mannschaft 1 Ergebnis Mannschaft 2 Hinspiel Rückspiel OTP Bank-Pick Szeged 58:55 Industria Kielce 26:23 32:32 Sporting Lissabon 60:57 Orlen Wisła Płock 33:29 27:28 GOG 61:74 HBC Nantes 33:34 28:40 One Veszprém 67:59 Paris Saint-Germain 32:24 35:35

Hinspiele

Rückspiele

Viertelfinale Im Viertelfinale traten die acht qualifizierten Teams in K.O.-Spielen mit Hin- und Rückspiel an und ermittelten vier Teilnehmer am EHF Final Four.

Mannschaft 1 Ergebnis Mannschaft 2 Hinspiel Rückspiel One Veszprém 68:69 Füchse Berlin 35:34 33:35 n.S. HBC Nantes 51:63 FC Barcelona 30:32 21:31 Sporting Lissabon 67:68 Aalborg Håndbold 31:31 36:37 OTP Bank-Pick Szeged 65:80 SC Magdeburg 28:35 37:45

Hinspiele

Rückspiele

Final Four Das Final Four fand wie in den vergangenen Jahren in der Lanxess Arena in Köln statt. Hier spielten die vier Sieger des Viertelfinales.

Halbfinale

Spiel um Platz 3

Finale

Die Siegermannschaft Für den FC Barcelona standen folgende Spieler im Aufgebot: 1. FC Barcelona 30px|Logo FC Barcelona Mannschaft: Viktor Gísli Hallgrímsson, Emil Nielsen, Filip Danijel Šarić, Ian Barrufet, Antonio Bazán Legasa, Jonathan Carlsbogård, Djordje Cikusa Jelicic, Petar Cikusa Jelicic, Ludovic Fabregas, Daniel Fernández Jiménez, Luís Frade, Aleix Gómez, Oscar Grau Ibañez, Blaž Janc, Domen Makuc, Dika Mem, Timothey N’Guessan, Adrian Sola Basterra, Seif El-Deraa, Manuel Ortega Ezcurdia (ohne Einsatz), Miguel Ángel Martín Duque (ohne Einsatz) Trainer: Antonio Carlos Ortega

Statistiken Beste Torschützen Rang Spieler Verein Spiele Tore Würfe Wurfquote (%) 1 Mathias Gidsel Füchse Berlin 17 161 219 73,5 2 Francisco Costa Sporting Lissabon 17 136 194 70,1 3 Elohim Prandi PSG 16 120 195 61,5 4 Aleix Gómez FC Barcelona 18 117 145 80,7 5 Frederik Bjerre GOG 15 116 145 80,0 6 Martim Costa Sporting Lissabon 16 112 174 64,4 7 Melvyn Richardson Wisła Płock 16 103 170 60,6 8 Ómar Ingi Magnússon SC Magdeburg 16 99 128 77,3 Thomas Arnoldsen Aalborg Håndbold 15 99 145 68,3 10 Lasse Andersson Füchse Berlin 18 97 171 56,7

Beste Torhüter + Beste Torhüter nach Paradenquote Rang Spieler Verein Spiele Paraden Würfe Paradenquote (%) 1 Emil Nielsen FC Barcelona 18 189 549 34,43 2 Ivan Pešić HBC Nantes 14 84 258 32,56 3 Ignacio Biosca García HBC Nantes 18 163 524 31,11 4 Viktor Gísli Hallgrímsson FC Barcelona 17 61 197 30,96 5 Mikael Appelgren One Veszprém HC 18 107 363 29,48 6 Klemen Ferlin KS Kielce 14 152 522 29,12 7 Dejan Milosavljev Füchse Berlin 16 147 506 29,05 8 Sergey Hernández SC Magdeburg 18 114 399 28,57 9 Ionuț Ciprian Iancu Dinamo Bukarest 11 93 327 28,44 10 Matej Mandić SC Magdeburg 18 99 353 28,05

Siehe auch EHF European League der Männer 2025/26 EHF European Cup der Männer 2025/26

Weblinks ehfcl.eurohandball.com, Website der EHF zur EHF Champions League

Einzelnachweise

Kategorie:EHF Champions League Kategorie:Handballsaison 2025/26