Papiermühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Köditz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Papiermühle liegt in der Gemarkung Brunnenthal.
Geografie Das heutige Gewerbegebiet Papiermühle bildet mit der Machersiedlung im Südosten eine geschlossene Siedlung. Diese liegt am Göstrastausee, der vom Göstrabach gespeist wird, der unmittelbar nordöstlich als linker Zufluss in die Sächsische Saale mündet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt 600 Meter südöstlich nach Brunnenthal zur Staatsstraße 2192 bzw. 300 Meter südwestlich zur St 2192. Im Osten gibt es eine Basaltfelswand, im Osten eine Felswand, beides Geotope.
Geschichte Papiermühle war ein Kanzleimannlehen des Fürstentums Bayreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es neben der Mühle eine „Baumwollen-Tüchlein-Manufactur“.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 310f. Später entstand unter einem Herrn Macher eine Fabrik zur Herstellung von Verpackungen und eine Werkssiedlung.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 465.
Von 1797 bis 1810 unterstand Papiermühle dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Papiermühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Isaar und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Brunnenthal zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Papiermühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Köditz eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 25 6 5 14 7 17 98 36 21 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 2 5 5 0Quelle
Religion Papiermühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Johannes (Joditz) gepfarrt, seit den 1870er Jahren ist die Pfarrei St. Michaelis (Hof) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Köditz) Kategorie:Ort im Landkreis Hof