Brunn ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Köditz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Brunn liegt in der Gemarkung Köditz.

Geografie Das Dorf liegt auf freier Flur. Diese wird im Westen von der Bundesautobahn 9 und im Süden von der Bundesautobahn 72 durchschnitten, die im Südwesten das Autobahndreieck Bayerisches Vogtland bilden. Unmittelbar nördlich des Ortes verläuft eine Hochspannungsleitung. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße HO 33 bei Dörnthal (0,7 km nordwestlich) bzw. die A 72 überbrückend nach Köditz zur Bundesstraße 173 (4 km östlich).

Geschichte 1390 bestand Brunn aus neun Höfen. Lehensherren waren die Vögte von Gera. 1499 war Erhard von Zedtwitz zu Hohendorf im Ort begütert. Er durfte auch die in der Nähe befindliche Eisenerzgrube „Zur Morgenröte“ nutzen. 1540 kaufte das Klarissenkloster Hof dessen Güter und Nutzungsrechte.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 43. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Brunn aus zwölf Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bayreuthische Stadtvogteiamt Hof. Grundherren waren das Klosteramt Hof (4 Anwesen), das Kastenamt Hof (1 Anwesen), Oertel zu Hohendorf (2 Anwesen) und Beulwitz zu Töpen (7 Anwesen).J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 456.

Von 1797 bis 1810 unterstand Brunn dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Brunn dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Köditz und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Köditz zugewiesen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 71 90 123 133 139 110 101 177 70 70 72HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 12 20 21 20 15 18 20Quelle

Religion Brunn ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Selbitz gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Köditz) Kategorie:Ort im Landkreis Hof