Schleeknock (früher auch Knock genannt) ist ein Gemeindeteil des Marktes Bad Steben im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Schleeknock liegt in der Gemarkung Carlsgrün.
Geografie Westlich der Einöde grenzt der Langenbacher Forst an. Ein Anliegerweg führt nach Carlsgrün zur Kreisstraße HO 29 (1,4 km südöstlich).
Geschichte Schleeknock gehörte zur Realgemeinde Carlsgrün. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schleeknock aus zwei Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Grundherrschaft über die beiden Halbgütlein hatte das bayreuthische Kasten- und Richteramt Lichtenberg.M. Körner: Naila, S. 303f.
Von 1797 bis 1810 unterstand Schleeknock dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Schleeknock dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Untersteben und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Carlsgrün zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schleeknock am 1. April 1971 nach Bad Steben eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2013Einwohner 9 12 9 17 11 15 10 10 11 10 17HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 2 1 2 2 2 2 2 Quelle J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 168.
Religion Schleeknock ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Walburga (Untersteben) gepfarrt (seit 1910 ist die Lutherkirche (Bad Steben) die Hauptkirche).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Bad Steben) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Hof