Der Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik wird von der Ludwig-Erhard-Stiftung e. V. seit 1977 als Hauptpreis und seit 1991 auch als Förderpreis verliehen. Der Förderpreis ist ein Nachwuchswettbewerb und wird an Journalisten, Wissenschaftler und Angehörige anderer Berufe vergeben, die jünger als 35 Jahre sind.

Jury Die Jury besteht aus:

Theresia Theurl (Vorsitzende) Kirsten Ludowig Katherina Reiche Nikolaus Risch Ulrich Wilhelm Roland Koch (qua Amt)

Preisträger

Hauptpreis Bisherige Träger des Hauptpreises waren:

Förderpreis Bisherige Träger des Förderpreises sind:

Sonstige Förderungen

Ludwig Erhard Preis Die Ludwig-Erhard-Stiftung ist zudem Mitglied der Initiative Ludwig-Erhard-Preis, die den Ludwig-Erhard-Preis verleiht, eine „Auszeichnung für Spitzenleistungen im Wettbewerb“ an „Unternehmer und Institutionen […], die sich ihre Spitzenposition im internationalen Wettbewerb nicht allein durch technische und wirtschaftliche Entscheidungen, sondern vor allem durch systematische Kundenorientierung und ein partnerschaftliches Betriebsklima erworben haben“.vgl. Homepage der Stiftung

Fürther Ludwig-Erhard-Preis Des Weiteren unterstützt die Ludwig-Erhard-Stiftung den Fürther Ludwig-Erhard-Preis, der Promotionsarbeiten auszeichnet, „in denen die Faktoren Innovation, Praxisnähe, Realisierbarkeit, wirtschaftlicher Nutzen und die Auswirkungen auf die Menschen in unserer Gesellschaft berücksichtigt sind“ und die die Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards weiterführen.vgl. ebenda „Darüber hinaus handelt es sich bei der Institution um eine operative Stiftung, die Drittprojekte nur in ganz seltenen Fällen fördert. Die Vergabe von Stipendien ist ebenfalls nicht möglich.“

Kontroversen Im Jahre 2018 lehnte Friedrich Merz den von der Stiftung verliehenen Ludwig-Erhard-Preis ab. Er begründete dies mit den publizistischen Aktivitäten des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Roland Tichy. Kritiker werfen Tichys Onlinemagazin Tichys Einblick vor, es schreibe rechtspopulistisch. Vier Mitglieder der Jury, Rainer Hank, Ulric Papendick, Nikolaus Piper und Ursula Weidenfeld, nahmen den Vorfall zum Anlass, zurückzutreten. Sie warfen Tichy vor, er mache die Stiftung zu einer „Reputationsmaschine“ für seine publizistischen Tätigkeiten. Ebenso kritisierten sie, dass der stellvertretende Vorsitzende Oswald Metzger Büroleiter bei Tichy geworden sei. Andere Jurymitglieder, Thomas Mayer und Frank Schäffler, sprachen sich für Tichy aus. Schäffler sah eher „innerhalb des Liberalismus ein Zerwürfnis zwischen den Anhängern des Merkel-Kurses und dessen Gegnern, sei es bei der Euro-Rettung und nun beim Migrationsstreit“.

Einzelnachweise

Preis fur Wirtschaftspublizistik Kategorie:Erstverleihung 1977