Die Haitianisch-vincentischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti einerseits und dem Staat St. Vincent und die Grenadinen andererseits.
Beide Länder sind Mitglieder der Vereinten Nationen, der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) und der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC). St. Lucia gehört als Gründungsmitglied der Bolivarianischen Allianz für Amerika (ALBA) an, während Haiti in dieser Organisation einen Beobachterstatus hat.
Die im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Republik Haiti und der 1979 vom Vereinigten Königreich in die Unabhängigkeit entlassene Staat St. Lucia unterhalten diplomatische Beziehungen. In Port-au-Prince vertritt die Botschaft des Vereinigten Königreichs die Interessen von St. Vincent und den Grenadinen.
Haitianische Staatsangehörige benötigen ein Visum, um nach St. Vincent und die Grenadinen einzureisen.
Die haitianische Fluggesellschaft Sunrise Airways nennt Argyle, St. Vincent und die Grenadinen, als eine Destination ihres Verbindungsnetzes.
St. Vincent und die Grenadinen waren neben vier anderen Staaten mit einem Vertreter an der Mission der OAS beteiligt, die Haiti im Juni 2021 aufsuchte, um Möglichkeiten der Hilfe bei der Überwindung der Krise im Land zu prüfen.
Der vincentische Premierminister Ralph E. Gonsalves nahm im Januar 2022 an dem hochrangigen Treffen der CARICOM zu Haiti in Kanada teil. Er fasste die Haltung seines Landes gegenüber der kritischen Lage in Haiti zusammen:
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