mini|hochkant|Mathias Will: Haustiere Exkursion Bauhaus (2019) Mathias Will (* 9. November 1965) ist ein deutscher Künstler, Autor und Filmemacher. Er lebt und arbeitet in Hamburg.
Leben und Ausbildung Mathias Will legte 1986 das Abitur ab und war 1993 Gaststudent an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, wo er erste Filmprojekte realisierte. In den Jahren 2000/2001 absolvierte er eine Ausbildung zum Multimediadesigner an der SAE Hamburg. Von 2006 bis 2015 erhielt er eine malerische Ausbildung bei den Künstlerinnen Nushin Morid und América Mendez, beide Mitglieder im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler. 2021 nahm er an der Sommerakademie „Pentiment“ an der HAW Hamburg bei Katja Kelm teil.
Künstlerisches Werk Will arbeitet in den Bereichen Performance, Installation, Grafik, Malerei, Film und Literatur. Seine Performances und Installationen zielen häufig auf Unterbrechungen alltäglicher Routinen, seine filmischen Arbeiten zeichnen sich durch einen nicht-narrativen, experimentellen Ansatz aus. Auch seine Malerei und Grafik thematisieren oft Übergänge, Wiederholungen und das Alltägliche. Als Autor verfasst er Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Seit 2022 nimmt Will regelmäßig an der öffentlichen Lesereihe Hamburg liest draußen teil, die vom Writers Room Hamburg organisiert wird.Website von Hamburg liest draußen
Film 1993 entstand in Zusammenarbeit mit Martin Heckmann der dokumentarische Filmessay OWO (45 Min., 16 mm),OWO auf filmportal.de, abgerufen am 4. Mai 2025 der auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival in Leipzig Premiere hatte und im Material Verlag der HFBK Hamburg in der Sammlung Von Politik, Sex und anderen DingenMit Konsumkritik ist zu rechnen, taz, 21. Oktober 2004 veröffentlicht wurde. 1997 folgte der experimentelle Spielfilm Gesichte (30 Min., 16 mm, Farbe), Premiere in Hamburg.taz, 17. Juli 1997: „Der Kuss nach dem Sprung“, Artikel von Katja Fiedler zur Premiere des Films „Gesichte“. Hinweis: Der Name des Regisseurs wird im Artikel fälschlich als „Mathias Wil“ wiedergegeben – gemeint ist Mathias Will. 2016 präsentierte er den Kurzfilm Identity – Identität (11 Min.) auf dem Festival BIDEODROMO in Bilbao.Programmseite des BIDEODROMO International Experimental Film Festival 2016, Bilbao Sein Kurzfilm MyLandMyPeople hatte 2021 Premiere beim Festival „Frostbite“ in Colorado Springs.
Publikationen Mathias Will veröffentlichte seit den 1980er-Jahren zahlreiche Kurzgeschichten, unter anderem in folgenden Publikationen: Das Urteil. In: Michael Batz (Hrsg.): Wut in der Republik – Klartexte. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1987, ISBN 3-499-18413-3, S. 95–97. Idealer Bittbrief. In: Decision – Zeitschrift für deutsche und französische Literatur. Nr. 36 (1997), herausgegeben von Stefanie Weh, , S. 44–47. Blaue Lagune. In: Jürgen Abel, Robert Galitz, Wolfgang Schömel (Hrsg.): Hamburger Ziegel – Jahrbuch für Literatur. Band 7. Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-933374-65-0, S. 375–377. Das Fundstück. In: Sven Amtsberg, Heine Sven (Hrsg.): Kaffee.Satz.Lesen 1–12. Mairisch Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3-938539-03-8, S. 135–138. Beiträge zum Hamburger Literaturtelefon / Weblesungen, u. a. „Die U-Boot Fahrer“, „Fire – I think this will burn“, „Liebe / Schmerz“ Audiobeiträge Illustration in theNewerYork. Issue 2, ISBN 978-1-4675-3383-6 (2012) Seiten 4 und 22
Ausstellungen (Auswahl)
Einzelausstellungen 2012, 2014, 2015: Einzelausstellungen im Rahmen der Ausstellungsreihe puzzelink_evidenzMathias Will auf der Projektseite puzzelink_evidenz, Einzelausstellungen 2012–2015 2024: Drei maskierte Männer im Morgengrauen gegen einen Baum, Die Bedürfnisanstalt, HamburgAusstellung Drei maskierte Männer im Morgengrauen gegen einen Baum, 2024, Einzelausstellung, Bedürfnisanstalt Hamburg
Gruppenausstellungen 2004: Das Auto und Ich, das Auto an sich, Videoinstallation im Feld für Kunst, HamburgAusstellung Das Auto und Ich, das Auto an sich, 2004, Feld für Kunst e.V., Hamburg 2005: Nebelscheinwerfer / Die goldene Karosse, mit Ralf Jurszo, Einstellungsraum e.V., Hamburgeinstellungsraum.de 2009–2018: Langzeitprojekt Lieblicher Ort in Hamburg, Spaziergänge mit Lesungen und Performances im öffentlichen Raum, in Zusammenarbeit mit Ralf Jurszo und KIÖR e.V., gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg.Projektblog „Lieblicher Ort“ (2009–2018), Dokumentation von Spaziergängen, Lesungen und Performances in HamburgAuf Schusters Rappen – Spaziergänge, Lesungen und Performances in Hamburg, Hyperzine-Verlag, Hamburg, ISBN 978-3-9822365-0-6.Hajo Schiff: Die landwirtschaftliche Kolonie der Geisteskranken, in: taz, 22. August 2009. 2012: Teilnahme an der Ausstellung Position, Katalog im Verlag für permanente KunstPosition / Forum Ausstellung. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung. Verlag für permanente Kunst, Hamburg 2012, ISBN 978-3-944173-90-0. Enthält redaktionelle Beiträge zu Performancepraxis und zur Arbeit von Mathias Will.Position 2012 – Ausstellungsprojekt des BBK Hamburg, Dokumentation auf der Website des BBK 2013: Galerie beim Engel, Luxemburg, gemeinsam mit Robi Gottlieb und Iris Schieferstein (Einladung des Ministère de la Culture)Ausstellung Le cœur a ses raisons que la raison n‘a pas, 2013, Galerie beim Engel, Luxemburg, Nachweis in woxx, Ausgabe 1222, Seite 18 2015: A Poética do Visual, Museu da Cidade de Aveiro, PortugalKatalog des Art-Map Projekts (Portugal) – Poetry in Visual 2015: El hombre blanco. El último de su especie, Installation und Performance im Rahmen des MEM – Festival Internacional de Arte Experimental, Bilbaomusicaexmachina.com 2016–2019: Teilnahme an Gruppenausstellungen in Ponte de Lima, Portugal (Re-Cognition, Lethes Art, Art in Lima)Ausstellung Art in Lima, 2019, Ponte de Lima, Portugal, offizielle Mitteilung auf artinlima.com 2016: Dada Lives! Blue Ash College, Ohio, USA (anlässlich 100 Jahre Dada)Ausstellung Dada Lives!, 2016, Blue Ash College Art Gallery, Cincinnati 2016: Danke, wir brauchen nichts! Gruppenausstellung im Kunsthaus HamburgAusstellung „Danke, wir brauchen nichts!“, Kunsthaus Hamburg, 2016 2016: Teilnahme am Unnoticed Art Festival 2, Nijmegen, NiederlandeTeilnahme am Unnoticed Art Festival 2, 2016, Nijmegen, Niederlande 2018: Tropical Issue, Galerie Schwalbe 54, FrankfurtCafé Azul: Tropical Issue – Ausstellung in der Galerie Schwalbe 54, Frankfurt, 2018 2019: Starting from zero! (zum Thema Bauhaus), Casa da Arquitectura, Matoshinhos, Portugal 2020 und 2023: Teilnahme an Gruppenausstellungen in der Xpon-Art Galerie Hamburg (Körpe(h)rlich und preisgeben)Ausstellung Körpe(h)rlich, 2020, Xpon-Art Galerie HamburgAusstellung preisgeben, 2023, Xpon-Art Galerie Hamburg 2023: Jetzt:Alle! Kunsthaus Hamburg (BBK Hamburg)Ausstellung „Jetzt: Alle!“, Kunsthaus Hamburg, 2023 2023: Teilnahme an: Lacuna Festival Metamorphosis, Arrecife, LanzaroteAusstellung Metamorphosis, 2023, Lacuna Festival, Sala de Exposiciones El Quirófano, Arrecife, Lanzarote; dokumentiert im offiziellen Festivalkatalog auf Seite 373 2024: Mutter, Lichthof Theater, Hamburg (kuratiert von Anne Vaupel)Lichthof Theater Hamburg: Mutter, Gruppenausstellung, kuratiert von Anne Vaupel, 2024 2025: GUT. WAHR. SCHÖN., Gruppenausstellung in der Fabrik der Künste, HamburgFabrik der Künste: „GUT. WAHR. SCHÖN.“ Ausstellung 2025 2025: Performance im Rahmen des MEM – Festival Internacional de Artes, BilbaoMEM Festival 2025, Bilbao
Stipendien 2021 erhielt Mathias Will ein Stipendium der VG Bild-Kunst und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zur Entwicklung des Projekts Bretons Nadja in Berlin.
Mitgliedschaften Mathias Will ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK) sowie in der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK).
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Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Performancekünstler (Deutschland) Kategorie:Maler (Hamburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Mann