mini|hochkant|Stammwappen der Mostert im Wappenbuch des Westfälischen Adels Mostert (auch Mostart, Mosthardes oder Achter dem Gildehus, von Hamm (lat. de Hammone) o. ä.) ist der Name eines erloschenen westfälischen Adelsgeschlechts.

Geschichte Das Geschlecht zählte zu den Volmesteiner Ministerialen und wohnte zu Hamm an der Lippe.Spießen (1901–1903), S. 91.

Dethmar achter dem Gildehus zu Hamm verkaufte 1344 den Nonnen zu Welver eine Hufe namens Busenhaus zu Weetfeld im Kirchspiel Bönen.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, D 123u / Kloster Welver / Urkunden, Nr. 242, abgerufen am 22. April 2025. 1356 tritt ein Themo Mostert auf, der zu jenem Zeitpunkt Bürgermeister zu Hamm war und einen Zehnten zu Vöckinghausen den Nonnen zu Welver verkaufte.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, D 123u / Kloster Welver / Urkunden, Nr. 280, abgerufen am 22. April 2025. Hermann Mostart stellte 1407 der Margarethe von der Mark, Pröpstin zu Essen, eine Bestätigung für seine Behandigung mit dem Horeshofe aus.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, AA 0248 / Essen, Stift, Urkunden AA 0248, Nr. 1104, abgerufen am 22. April 2025. Bernd Mostert wird 1411 als Volmesteiner Freigraf erwähnt, als Johann von Volmestein der Äbtissin Fye von Mallinckrodt und dem Kapitel des Stifts Herdecke eine Rente verschrieb.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, D 107u / Stift Herdecke / Urkunden, Nr. 44, abgerufen am 22. April 2025. Lubert Mostert war 1413 Richter tom Hamme.Vereinigte Westfälische Adelsarchive, Uen.Uk / Uentrop, Urkundenbuch, Nr. Uen.Uk - 14, abgerufen am 22. April 2025.

Laut Max von Spießen erlosch die Familie mit dem Tod von Elisabeth Mostert, Frau des 1472–1507 vielfachen Soester Bürgermeisters Detmar von Klepping. Aber noch 1548 wird ein Meister Gerd Mostert urkundlich erwähnt.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, U 195u / Gesamtarchiv von Romberg, Haus Buldern / Urkunden, Nr. 339, abgerufen am 22. April 2025.

Wappen Blasonierung: Von Gold und Silber gespalten, jede Hälfte mit einer roten Fahne mit schwarzem Stab. Auf dem Helm mit rechts rot-goldenen und links rot-silbernen Helmdecken wiederholen sich die Fahnen.

Literatur Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, mit Wappengrafiken von Adolf Matthias Hildebrandt, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 92 (uni-duesseldorf.de); Band 2, Görlitz 1903, Tfl. 221 (uni-duesseldorf.de).

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Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht