Friedensgrube ist ein Gemeindeteil der Stadt Lichtenberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Friedensgrube liegt in der Gemarkung Lichtenberg. Das Anwesen ist mittlerweile abgerissen.

Geografie Die Einöde befand sich etwas abseits der Staatsstraße 2196/K 563, die nach Lichtenberg (0,6 km südöstlich) bzw. nach Lichtenbrunn verläuft (4,4 km nordwestlich).

Geschichte Friedensgrube war ein Bergwerk, in dem Eisen- und Kupfererze gefördert wurde. Die Gesamtlänge des Stollens betrug über sieben Kilometer; er endete bei Griesbach. Alexander von Humboldt rühmte ihn wegen seiner Länge und seiner Mächtigkeit von vier Metern.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 138.

Von 1797 bis 1810 unterstand Friedensgrube dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Friedensgrube dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Lichtenberg und der zugleich gebildeten Munizipalgemeinde Lichtenberg zugewiesen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 8 7 3 6 1 1 1 1HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Friedensgrube ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes (Lichtenberg) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Lichtenberg, Oberfranken) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Hof