mini|Herrenhaus Plotha

Prittitz ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Stadt Teuchern im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Geografie Geografische Lage Prittitz liegt südwestlich von Weißenfels.

Gemeindegliederung Als Ortsteile der Ortschaft sind ausgewiesen: Plennschütz Plotha

Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1140 erstmals urkundlich erwähnt. Prittitz und Plennschütz gehörten bis 1815 zum Königreich Sachsen (Amt Weißenfels)Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 36f.Prittitz mit Plennschütz auf der Homepage des Teucherner Lands und gelangten dann an den Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen (Landkreis Weißenfels).

Aus der Stadt Teuchern und den Gemeinden Deuben, Gröben, Gröbitz, Krauschwitz, Nessa, Prittitz und Trebnitz wird zum 1. Januar 2011 per GesetzGesetz über die Neugliederung der Gemeinden im Land Sachsen-Anhalt den Landkreis Burgenlandkreis betreffend. die Einheitsgemeinde Stadt Teuchern gebildet.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011 Mit Bildung der neuen Stadt wurden die an der Neubildung beteiligte Stadt und die beteiligten Gemeinden aufgelöst. Außerdem hörte die Verwaltungsgemeinschaft Vier Berge-Teucherner Land, in der alle vereinigten Gemeinden organisiert waren, auf zu existieren.

Gedenkstätte Gedenktafel an der Grundschule in Erinnerung an die Kommunistin Grete Walter, die nach den in der Berliner Gestapozentrale Prinz-Albrecht-Straße erlittenen Folterungen 1935 in den Freitod ging

Politik Gemeinderat Der ehemalige Gemeinderat von Prittitz setzte sich aus 12 Ratsmitgliedern zusammen. CDU 8 Sitze Wählergruppen 3 Sitze Einzelbewerber ein Sitz (Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Bürgermeister Der ehrenamtliche Bürgermeister Oswald Gering wurde erstmals am 2. Juni 1994 gewählt.

Wappen

Gemeindepartnerschaft Die ehemalige Gemeinde Prittitz war seit 2002 mit der Gemeinde Goleszów in Polen in einer Partnerschaft verbunden. Sehenswürdigkeiten mini|Kirche Prittitz Kirche Die Kirche Prittitz ist eine Chorturmkirche mit Satteldach, deren Unterteile romanischen Ursprungs sind. Der niedrigere langgestreckte Chor mit gestaffelter Dreifenstergruppe und Kielbogenfenstern wurde vermutlich erst im 15. Jahrhundert erbaut. auf der Nordseite sind noch Reste einer romanischen Pforte erhalten, am Chorgiebel ist noch ein Giebelkreuz erhalten. Das Kirchenschiff wurde im 18. Jahrhundert erhöht und alle Fenster verändert; eine Restaurierung erfolgte in den Jahren 1967/68.

Im Chor ist ein Tonnengewölbe eingezogen, außerdem sind dort noch Reste spätgotisierender Schablonenmalerei erhalten. Eine spätgotische Sakramentsnische mit krabbenbesetztem Kielbogen und originalem Eisengitter sowie Reste von Wandmalereien sind ebenfalls erhalten, ferner Reste von Wandmalereien mit Weihekreuzen und Darstellung einer spätgotischen Turmmonstranz. Das Kirchenschiff ist flachgedeckt, an beiden Seiten sind doppelgeschossige Emporen eingebaut. In der Turmhalle ist ein qualitätvoller frühklassizistischer Kanzelaltar erhalten. Auf der Westempore befindet sich eine früher Johann Gottlob Trampeli zugeschriebene Orgel. Nach jüngeren Forschungen stammt das Werk aber von Matthias Vogler aus dem Jahr 1793.Teuchern/Prittitz, Dorfkirche. Organ index – die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 29. Januar 2024.

Weitere Sehenswürdigkeiten mini|Windmühle in Prittitz mini|Kirchruine in Plennschütz Herrenhaus und Park des Rittergutes in Plotha Kirchruine in Plennschütz Windmühle in Prittitz

Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Prittitz hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Weißenfels–Zeitz, die als RB 76 stündlich von DB Regio Südost bedient wird.

Durch Prittitz (Ortsteile Plennschütz und Plotha) führt die Bundesstraße 87. In unmittelbarer Nähe von Prittitz verlaufen die Bundesstraße 91, die Bundesstraße 180 und die Bundesautobahn 9.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Burgenlandkreis Kategorie:Geographie (Teuchern) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis) Kategorie:Ersterwähnung 1140 Kategorie:Gemeindeauflösung 2011