August Etz (* 24. September 1861 in Ried im InnkreisMatricula Online – Ried im Innkreis, Taufen - Duplikate 1861, Eintrag Nr. 87, 5. Zeile; † 4. März 1936 ebendaMatricula Online – Ried im Innkreis, Sterbefälle - Duplikate 1936, Seite 257, Eintrag Nr. 33, 5. Zeile) war Zeugschmied, Redakteur und Abgeordneter zum Österreichischen Abgeordnetenhaus.Etz, August, Kurzbiographie auf den Webseiten des österreichischen Parlaments, abgerufen am 25. März 2025.
Leben August Etz war Sohn des Zeugschmieds Simon Etz († 1914). Er wurde selbst Zeugschmied und von 1898 bis 1906 war er auch Redakteur der „Oberösterreichischen Volkszeitung“ in Ried im Innkreis. Im Jahr 1911 war er Gründungsobmann und bis 1936 Obmann-Stellvertreter der Gewerblichen Kreditgenossenschaft Ried im Innkreis. Von 1909 bis 1915 war er auch Mitglied des Aufsichtsrats des Oberösterreichischen Volkskredit.
Von 1903 bis 1906 war er im Gemeindeausschuss Ried im Innkreis. Er war auch Besitzer des Goldenen Verdienstkreuzes und des päpstlichen Ehrenkreuzes „Pro Ecclesia et Pontifice“.
Er starb am 4. März 1936 im Alter von 74 Jahren an einer Herzmuskelentartung.
Er war römisch-katholisch und ab 1883 verheiratet mit Katharina Maislinger († 1906), mit der er drei Töchter und vier Söhne hatte, wobei eine Tochter und zwei Söhne jung verstorben sind. Nach dem Tod seiner Ehefrau heiratete er im Jahr 1909 Maria Wiesbauer († 1916), mit der er zwei Töchter und zwei Söhne hatte, wobei eine Tochter jung verstorben ist. Noch im Jahr des Todes seiner zweiten Ehefrau, also 1916, heiratete er Rosalia Baumgartner. Insgesamt hatte er 16 Kinder.
Politische Funktionen August Etz war vom 18. Oktober 1899 bis zum 30. Januar 1907 Abgeordneter des Abgeordnetenhauses im Reichsrat (IX. und X. Legislaturperiode) und war dort für die Kurie Oberösterreich, allgemeine Wählerklasse 3 (Wels, Lambach, Eferding, Grieskirchen, Waizenkirchen, Ried, Obernberg, Haag, Braunau, Mattighofen, Mauerkirchen, Wildshut, Schärding, Engelszell, Raab, Peuerbach) zuständig. Er war der Nachfolger des verstorbenen Gregor Doblhamer.
Klubmitgliedschaften August Etz war ab 1899 Mitglied im Klub der Katholischen Volkspartei und ab 1901 im Zentrum-Klub.
Literatur
Etz August In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0015, XV. Session, S. 78 (online bei ANNO). Etz August In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0016, XVI. Session, S. 107–108 (online bei ANNO). Etz August In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0017, XVII. Session, S. 900–902 (online bei ANNO).
Weblinks Etz, August, Kurzbiographie auf den Webseiten des österreichischen Parlaments August Etz auf Geschichte und Geografie, Land Oberösterreich
Einzelnachweise
Kategorie:Journalist (Österreich) Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes (Zivil-Verdienstkreuz) Kategorie:Träger des Ehrenzeichens Pro Ecclesia et Pontifice Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich) Kategorie:Politiker (Ried im Innkreis) Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Person (Kaisertum Österreich) Kategorie:Geboren 1861 Kategorie:Gestorben 1936 Kategorie:Mann