Dirk Lipski (geb. 1970 in Neuss) ist ein deutscher Journalist. Er arbeitet seit 1997 für den WDR, zunächst als Autor, Reporter und Moderator im Hörfunk und im Fernsehen, seit 2007 als festangestellter Redakteur. Seit 2023 ist er in der Programmgruppe Zeitgeschehen, Europa und Ausland des WDR tätig, seit April 2026 in der Redaktion des ARD-Europamagazins aus Brüssel. Außerdem berichtet er für die ARD regelmäßig als Vertreter der Auslandskorrespondenten u. a. aus den USA, Polen, Frankreich und über die Entwicklungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

Leben Dirk Lipski hat Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der Universität zu Köln studiert. Seine erste Station beim WDR als freier Mitarbeiter war das Landesstudio in Aachen. In den folgenden Jahren war er für die WDR-Landesstudios in Düsseldorf, Wuppertal und Bonn tätig. Er hat aus NRW zahlreiche Berichte und Reportagen für WDR aktuell und die Aktuelle Stunde produziert und geplant. Daneben war er Autor und Moderator im WDR Hörfunk, schwerpunktmäßig in der Sportredaktion.

Seit 2016 hat er mehrfach Vertretungen der ARD-Auslandskorrespondenten übernommen, zunächst in Nairobi, dann in Warschau, Paris Washington, Brüssel und New York. Seine Beiträge sind u. a. in der Tagesschau, den Tagesthemen und diversen TV-Magazinen der ARD wie beispielsweise dem Weltspiegel zu sehen.

Für Kontroversen sorgte ein Beitrag in Polen, der am 3. Mai 2019 anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit in der Hauptausgabe der Tagesschau ausgestrahlt wurde. Darin berichtete Lipski, dass Polen im Ranking der Organisation Reporter ohne Grenzen vor dem Wahlsieg der nationalkonservativen Partei PiS 2015 auf Platz 18 lag - und 2019 auf Platz 59 abgerutscht war. Dafür wurde er von Anhängern der PiS in Polen kritisiert.

Zu den Höhepunkten seiner Tätigkeit gehört die Berichterstattung aus den USA rund um das Attentat auf den damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump am 13. Juli 2024, den Rückzug Joe Bidens als Kandidat für die US-Präsidentschaftswahl und die Nominierung von Kamala Harris als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten. Er ist Mit-Autor der ARD-Dokumentation: Jetzt Harris gegen Trump? - Der Neustart der US-Demokraten. Lipski hat als einer von zwei verantwortlichen Chefs vom Dienst an der ARD-Sondersendung zur US-Wahlnacht am 6. November 2024 mitgewirkt.

Im März 2025 war er einer der drei verantwortlichen Redakteure für den Weltspiegel extra Bewährungsprobe - Europas Kampf in einer neuen Weltordnung. Lipski war einer von drei Autoren des Weltspiegel extra Russland – 80 Jahre nach Kriegsende – Putin, Propaganda und Patriotismus über die aktuelle Situation anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges am 9. Mai 2025. Ende Juni 2025 berichtete Lipski in zwei Ausgaben des Weltspiegel extra über den NATO-Gipfel in Den Haag, zum einen im Vorfeld als verantwortlicher Redakteur, im Anschluss an den Gipfel über die Ergebnisse.

Im Oktober 2025 war er Redakteur in einem Weltspiegel extra Gefahr im Anflug - wie Drohnen Europa bedrohen.

Im März 2026 berichtete er vom EU-Gipfel aus Brüssel, bei dem der ungarische Präsident Victor Orbán seine zuvor getroffene Zusage bezüglich eines 90 Milliarden-Finanzpakets für die Ukraine wieder zurücknahm.

Lipski ist verheiratet und lebt in Köln.

Weblinks Dirk Lipski, WDR

Einzelnachweise

Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Hörfunkmoderator Kategorie:Person (Westdeutscher Rundfunk) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1970 Kategorie:Mann