Daniela Schmidt-Langels ist eine deutsche Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Journalistin.
Leben Schmidt-Langels studierte Musikwissenschaft, Spanisch und Geschichte in Köln und Berlin. Seit 1991 arbeitet sie als Freie Journalistin und Filmregisseurin für den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dabei dreht sie vor allem Dokumentarfilme und schreibt für Radiosendungen. Bereits 1992 dreht sie einen Dokumentarfilm über den Rosenstraßen-Protest. Sie arbeitete 1997 an Winterkind von Regisseurin Margarethe von Trotta und 2003 an Rosenstraße mit. Für ihren Film über Julia Franck wurde sie 2010 mit dem Juliane-Bartel-Medienpreis ausgezeichnet. Ansonsten erhielt sie 2011 den Pressepreis des Deutschen Anwaltvereins für das DLF-Feature „Verhängnisvolle Verhöre, falsche Geständnisse und Fehlurteile“; 2007 den Deutschen Kinderfernsehpreis EMIL für „BESART“; wurde 2011 nominiert mit dem GRIMME-Preis für „Musik Mon Amour“, 2007 mit dem Japan-Prize und dem Goldenen Panda für „Besart“. Seit 2019 drehte sie eine Doku über Betroffene der Krankheit ME/CFS. Der zweite Film über ME/CFS, wieder gemeinsam mit Sibylle Dahrendorf, dieses Mal sowohl als Co-Autorin wie auch als Co-Regisseurin, Chronisch krank, chronisch ignoriert, wurde beim Internationalen Dokumentarfilmfestival München 2025 für den All inclusive-Award und für den Grimme-Preis 2026 in der Kategorie „Information & Kultur“ nominiert.
Schmidt-Langels hat zwei Töchter und lebt in Berlin.
Filmografie (Auswahl) 1992: Rosenstraße – wo Frauen widerstanden, Berlin 1943 (Regie, Buch) 1995: Willkommen, Bienvenue, Welcome – Das Kaufhaus des Westens in Berlin (Regie, Buch) 1995: Paula Paulinka – das Leben der jüdischen Sängerin Paula Lindberg-Salomon (Regie, Buch) 2000: Fremde Teufel – Ein Missionar in China (Regie, Buch) 2004: Schwänzen macht Schule (Regie, Buch) 2006: WHAvT – wer hat Angst vor Tanz (Regie, Buch) 2006: TanzZeit – Zeit für Tanz an Schulen (Regie, Buch) 2006: Katja Riemann (Regie, Buch) 2007: Besart (Regie, Buch) 2008: Platz für Helden – Reporter gegen rechts (Regie, Buch) 2009: Julia Franck (Regie, Buch) 2010: Musik Mon Amour (Regie, Buch) 2012: Saskias Leben im Schatten (Regie, Buch) 2013: Meret Oppenheim – Eine Surrealistin auf eigenen Wegen (Regie, Buch) 2018: Going for the impossible – Die Dirigentin Mirga Grazynite-Tyla (Regie, Buch) 2020: Versuchskaninchen Heimkind (Regie, Buch) 2021: Die rätselhafte Krankheit – Leben mit ME/CFS (Regie, Buch) 2023: Legasthenie – Wir dachten immer, du bist dumm (Regie, Buch) 2025: Chronisch krank, chronisch ignoriert (Regie, Buch)
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Einzelnachweise
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