Das kleine Chaos ist ein Kurzfilm in Schwarzweiß des deutschen Regisseurs, Autors und Darstellers Rainer Werner Fassbinder. Er wurde im Januar 1967 in München gedreht und im gleichen Jahr zum ersten Mal gezeigt. Zusammen mit den Kurzfilmen This Night und Der Stadtstreicher gehört Das kleine Chaos zu den ersten Filmen des damals 21-Jährigen. Fassbinders Mutter (Lilo Pempeit) spielt hier die erste von vielen weiteren Rollen in seinen Filmen.Ernst-Christian Neisel (Redaktion), Rainer Werner Fassbinder Foundation (Hrsg.): Rainer Werner Fassbinder Werkschau – Programm. Argon Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-87024-212-4.
Handlung Franz, Theo und Marite sind drei junge Leute, die in München Zeitschriften-Abonnements werben. Sie haben aber in diesem Haustürgeschäft wenig Erfolg. Eines Tages überfallen sie, frustriert und in Geldnot, eine Frau in ihrer Wohnung und rauben ihr Bargeld, wobei Franz die Frau mit einer Pistole bedroht. Als sie nach einer mit Beethovens 5. Klavierkonzert unterlegten kleinen Feier in der Wohnung des Opfers überlegen, was sie mit dem erbeuteten Geld machen sollen, meint der vom damals 21-jährigen Fassbinder gespielte Franz mit Blick in Richtung der Kamera: „Ich? Ich geh ins Kino!“ Dazu ertönt der Song I Can’t Control Myself von The Troggs beginnend mit dem Seufzer: „Oh no!“
Kritiken
Weblinks
Das kleine Chaos, Film- und Hintergrundinformationen, Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin Kurzdarstellung bei www.deutsches-filmhaus.de
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1967 Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Rainer Werner Fassbinder