Kerstin Przygodda (* 15. August 1962 in Eutin) ist eine deutsche Politikerin (AfD). Sie wurde bei der Bundestagswahl 2025 über die Landesliste der AfD Schleswig-Holstein in den Deutschen Bundestag gewählt.

Leben Przygodda erlernte den Beruf der Schriftsetzerin. Sie war mehrere Jahrzehnte als Verkäuferin bei einer Augenoptikerkette tätig.Antje Walther. Gemeinsame Sache. In: Auf den Spuren des Menschen, Unternehmers und Mäzens Günther Fielmann. Sonderveröffentlichung des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Günther Fielmann, 2009, S. 4 (abgerufen am 16. Juli 2026).

2017 trat sie der AfD bei. Sie war ordentliches Mitglied des Kreistags im Kreis Ostholstein.

Sie war mehr als sieben Jahre lang Referentin von Martin Reichardt, dem familienpolitischen Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag. Reichardt zählte zu der offiziell aufgelösten völkisch-nationalistischen und rechtsextremen AfD-Gruppierung Der Flügel. Zur Bundestagswahl 2025 kandidierte sie erstmals selbst. Im Bundestagswahlkreis Lübeck kam sie mit 15,5 % der Erststimmen auf Platz 4, über den vierten Platz der Landesliste der AfD Schleswig-Holstein zog sie in den Bundestag ein.

Politische Positionen

Ihr politischer Schwerpunkt liegt auf Themen wie innere Sicherheit, Bürokratieabbau sowie Begrenzung illegaler Zuwanderung. Zudem setzt sie sich für eine stärkere Verankerung der Familienfreundlichkeit im Grundgesetz ein und spricht sich klar für die Anerkennung von nur zwei Geschlechtern aus.

Weblinks Offizielle Webpräsenz von Kerstin Przygodda auf der Seite des Deutschen Bundestages

Einzelnachweise

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