mini|Schubertstraße 36 Die Schubertstraße 36 in der Westvorstadt von Weimar wurde 1904/05 nach dem Entwurf von Rudolf Zapfe errichtet. Das Gebäude steht an der Kreuzung zur Richard-Wagner-Straße.
Geschichte Das Gebäude besitzt mehrere Erker. Die Dachgiebel sind reich verziert, wie es typisch für Rudolf Zapfe ist. Das Haus wurde vielfältig genutzt. Laut dem Weimarer Adreßbuch von 1906 gehörte es dem Konsum-Verein. Der Gesellschaftsform nach war der Konsumverein eine eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung (eGmbH)Der Verein wurde 1873 mit 110 als Konsumverein Weimar eGmbH gegründet. Art. Konsumgenossenschaft, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 258., der im Erdgeschoss eine Geschäftsstelle hatte.Weimarer Adreßbuch von 1906, S. 137. Damals hieß die Schubertstraße BismarckstraßeEinwohnerbuch der Stadt Weimar, 1936, S. 8. Der Konsum-Verein war wahrscheinlich auch der Bauherr, der es als Lager III nutzte. Das blieb es bis zu DDR-Zeiten. War es zu DDR-Zeiten noch Konsum, beherbergte es nach der Wende es vor allem studentische Wohngemeinschaften sowie das Theaterhaus Weimar.Adreßangabe in Theater der Zeit – Ausgaben 1–4, 2001, S. 60.http://www.theaterhaus-weimar.de/ Heute befindet sich darin außer Wohnungen im Erdgeschoss das Yoga Zentrum Weimar.https://yoga-weimar.com/ Im Gebäude gibt es auch eine Anwaltskanzlei.https://weimar.deutschbranchenbuch.com/lawyer/fachanwaltin-fur-familienrecht-alicia-maurer/ Das Gebäude wurde 2007/08 umfassend saniert.https://zeitsprung.weimar.jetzt/20/
Das Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar.
Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Weimar Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar Kategorie:Erbaut 1905