Albert Mösl (* 20. April 1917 in Ingolstadt; † nach 1985) war ein deutscher Jurist und vom 16. April 1963 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 30. April 1985 Richter am Bundesgerichtshof.
Leben und beruflicher Werdegang Der in Ingolstadt geborene promovierte Jurist war vor seiner Ernennung zum Bundesrichter zuletzt als Oberlandesgerichtsrat beim Oberlandesgericht München tätig.Nachweis in der DNB Am 16. April 1963 trat er seinen Dienst als Bundesrichter am Bundesgerichtshof an. Mösl gehörte am Bundesgerichtshof zunächst dem Ib-ZivilsenatGeschäftsverteilungsplan 1964, abrufbar unter https://richter-im-internet.de/bgh/1964, abgerufen am 15. Februar 2025 (der jetzt die Bezeichnung I. Zivilsenat trägt), ab 1970 dem 1. Strafsenathttps://richter-im-internet.de/bgh/1970 und seit 1979 dem 2. Strafsenat anhttps://richter-im-internet.de/bgh/1979, dessen Vorsitzender er seit dem 26. Oktober 1981Handbuch der Justiz 1982, R. von Decker’s Verlag G. Schenck, Heidelberg/Hamburg, 1982, ISBN 3-7685-1182-0, S. 2 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand war.
Ehrungen Mösl wurde im August 1985 das Große Bundesverdienstkreuz verliehen.
Veröffentlichungen Möglichkeiten und Grenzen für die Bewältigung historischer und politischer Schuld in Strafprozessen, Würzburg: Echter-Verlag, 1962 (Studien und Berichte der Katholischen Akademie in Bayern;19) Der Beschluss über die Ausschließung der Öffentlichkeit im Strafverfahren Die Strafsenate des Bundesgerichtshofes In: Deutsche Richterzeitung Bd. 53 (1975), 10, S. 310–314
Einzelnachweise
Kategorie:Richter (Bundesgerichtshof) Kategorie:Richter (Oberlandesgericht München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1917 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann