Sigrun Fischer (* 1967 in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben) ist eine deutsche Theaterschauspielerin.
Leben und Wirken 1986 nahm sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin auf, das sie im selben Jahrgang wie Claudia Geisler-Bading, Deborah Kaufmann, Thorsten Merten, Daniel Morgenroth und Jörg Witte absolvierte. Anschließend war sie von 1990 bis 1993 am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert. Seit 1993 gehört sie zum festen Ensemble des Staatstheaters Cottbus.
1999 wurde sie mit dem Max-Grünebaum-Preis für besondere künstlerische Leistungen ausgezeichnet.
Fischer arbeitete mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Christoph Schroth, Annett Wöhlert, Rudolph Koloc, Alejandro Quintana, Rainer Flath, Friedo Solter, Malte Kreutzfeldt und Antonio Latella zusammen.
Theater (Auswahl)
1988: Die geliebte Dornrose nach Andreas Gryphius, Regie: Peter Dehler, bat-Studiotheater 1988: Berliner November von Holger Teschke, Regie: Alexander Stillmark, bat-Studiotheater 1989: Die natürliche Tochter von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Hans-Georg Simmgen, bat-Studiotheater 1990: Der süße Duft kommt nicht von Rosen, genannt Leichenoper von Daniel Morgenroth, Regie: Peter Dehler, Kammerspiele des Deutschen Theaters 1992: Der Menschenfeind von Molière, Regie: Michael Jurgons, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin 2007: Cabaret von Joe Masteroff und John Kander, Staatstheater Cottbus 2013: Der Kirschgarten von Anton Tschechow, Regie: Peter Kupke, Staatstheater Cottbus 2016: Unschuld von Dea Loher, Regie: Wulf Twiehaus, Staatstheater Cottbus 2017: Onkel Wanja von Anton Tschechow, Regie: Jo Fabian, Staatstheater Cottbus 2018: Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Jan Jochymskl, Staatstheater Cottbus 2018: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Bertolt Brecht, Regie: Malte Kreutzfeldt, Staatstheater Cottbus 2022: Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann, Regie: Armin Petras, Staatstheater Cottbus 2022: Romeo und Julia von William Shakespeare, Regie: Philipp Rosendahl, Staatstheater Cottbus 2022: Raumfahrer von Lukas Rietzschel, Regie: Paula Thielecke, Staatstheater Cottbus 2023: Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald, Regie: Philipp Rosendahl, Staatstheater Cottbus 2023: Kairos von Jenny Erpenbeck, Regie: Fania Sorel, Staatstheater Cottbus 2023: Die Räuber von Friedrich Schiller, Regie: Pia Richter, Staatstheater Cottbus 2024: Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren, Regie: Jule Kracht, Staatstheater Cottbus 2024: Krabat – Eine sorbische Erzählung, Regie: Wolfgang Michalek, Staatstheater Cottbus 2024: Verblendet von Dave Davidson, Regie: Philipp Rosendahl, Staatstheater Cottbus 2024: Pension Schöller von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, Regie: Max Simonischek, Staatstheater Cottbus 2025: Hamlet von William Shakespeare, Regie: Armin Petras, Staatstheater Cottbus
Hörspiele (Auswahl) 2007: Iain Levison: Betriebsbedingt gekündigt (Sheila) – Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz (Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel – MDR)Betriebsbedingt gekündigt, ARD-Hörspieldatenbank, abgerufen am 15. Februar 2025 2010: Iain Levison: Tiburn (Angelique Davenport) – Regie: Heike Tauch (Hörspielbearbeitung – MDR)Tiburn, ARD-Hörspieldatenbank, abgerufen am 15. Februar 2025
Auszeichnungen
1999: Max-Grünebaum-Preis für besondere künstlerische Leistungen
Weblinks Sigrun Fischer – Staatstheater Cottbus Einzelnachweise
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