Lotan () ist ein Kibbuz im Südbezirk Israels. Er gehört zum Chevel Eilot, einem Regionalrat im Südbezirk. Der Kibbuz wurde 1983 in der Wüste ʿArava vor allem von jungen Pionieren aus Israel und den USA gegründet, die sich dem Reformjudentum zurechneten. Im Jahre 2023 betrug die Einwohnerzahl 225. Der Kibbuz wurde nach Lotan ben Seʿir () aus dem in der Gegend ansässigen Volk der Choriter, dessen Schwester Timna bat Seʿir Esaus Sohn Eliphas heiratete,Wolfgang Scheel: Lexikon biblischer Ortsbenennungen im modernen Israel. 6. Auflage. Concepcion Seidel, Hammerbrücke 2024, ISBN 978-3-86716-265-4, S. 147. der im benachbarten Edom lebte .Carta's Official Guide to Israel and Complete Gazetteer to all Sites in the Holy Land. 3. Auflage. Carta, Jerusalem 1993, ISBN 965-220-186-3, S. 299.
Wirtschaft Die Haupteinnahmequellen sind die Dattelplantagen, Milchwirtschaft und der Ökotourismus, verbunden mit dem Hotel des Kibbuz.
Das Center for Creative Ecology bietet Lehrgänge für Touristen an, aber auch im Rahmen der beruflichen und wissenschaftlichen Fortbildung im Bereich Nachhaltige Landwirtschaft, des Upcyclings (z. B. von Alt-Reifen für den Hausbau), des Bauens mit lokalen Naturstoffen und der Nutzung der Sonnenenergie. mini|Eco Kef (Ökö Spaß) – Feldschule mini|Mauerbau unter Verwendung von Alt-Reifen
Einzelnachweise
Weblinks
Offizielle Website des Kibbuz
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