Marguerite Roberts (* 21. September 1905 in Greeley, Colorado; † 17. Februar 1989 in Santa Barbara, Kalifornien) war eine US-amerikanische Drehbuchautorin.
Leben Marguerite Roberts begann ihre Karriere als Sekretärin bei der Fox Film Corporation, aus der später die 20th Century Fox hervorging. Dort reichte sie 1931 ihr erstes Manuskript ein. Bereits 1939 hatte sie bei Metro-Goldwyn-Mayer eine Festanstellung als Drehbuchautorin mit einem wöchentlichen Gehalt von 2.500 US-Dollar.
Roberts Protagonisten sind meist raubeinige Männer. Sie selbst erklärte ihre Vorliebe für den Western mit ihrer Herkunft. Sie habe die Geschichten über die Cowboys und ihr Leben mit der Muttermilch bekommen. Ihr Großvater sei mit dem Planwagen in den Westen gezogen und bis Colorado gekommen. Dort wäre er „in den wildesten Tagen der Staaten“ Sheriff gewesen.
Marguerite Roberts war von 1938 bis zu ihrem Tod mit dem Schriftsteller John Sanford verheiratet, der wie sie Mitglied der Kommunistischen Partei der USA war. In der McCarthy-Ära geriet Roberts 1951 auf die schwarze Liste des Komitees für unamerikanische Umtriebe, da sie sich weigerte, in ihrer Aussage Namen kommunistischer Aktivisten zu nennen. Sie erhielt Berufsverbot und bis 1962 keine Drehbuchaufträge mehr.
Filmografie 1933: Jimmy and Sally 1933: Seemannsglück (Sailor’s Luck) 1934: Peck’s Bad Boy 1935: College Scandal 1935: Men Without Names 1936: Florida Special 1936: Forgotten Faces 1936: Hollywood Boulevard 1936: Rose Bowl 1937: Turn Off the Moon 1937: Wild Money 1938: Meet the Girls 1940: Escape 1941: Ein toller Bursche (Honky Tonk) 1941: Mädchen im Rampenlicht (Ziegfeld Girl) 1942: Somewhere I’ll Find You 1944: Drachensaat (Dragon Seed) 1946: Undercurrent 1947: Desire Me 1947: Endlos ist die Prärie (The Sea of Grass) 1947: If Winter Comes 1949: Geheimaktion Carlotta (The Bribe) 1950: Die Letzten von Fort Gamble (Ambush) 1951: Drei auf Abenteuer (Soldiers Three) 1952: Ivanhoe – Der schwarze Ritter 1962: Der König von Hawaii (Diamond Head) 1962: Die Nächte mit Nancy (The Main Attraction) 1963: Bring sie lebend heim (Rampage) 1965: Heißer Strand Acapulco (Love Has Many Faces) 1968: Todfeinde (5 Card Stud) 1969: Der Marshal (True Grit) 1970: Norwood 1971: Red Sky at Morning 1971: Shoot Out – Abrechnung in Gun Hill (Shoot Out)
Literatur John B. Sanford: A Palace of Silver. A Memoir of Maggie Roberts. Capra, Santa Barbara 2003, ISBN 0972250360.
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