Max August Robert Stark (* 19. Juni 1871 in Nördlingen; † 29. November 1939 in Weimar) war ein deutscher Architekt.

Leben Er stammte aus der Familie des Seilers Karl Friedrich Hermann Stark und seiner Ehefrau Amalie Pauline geb. Stünzinger.

Bis 1903 betrieb Max Stark zusammen mit Johannes Schreiter das Architekturbüro Schreiter & Schlag in Jena und war mehrere Jahre auch dort ansässig. Ab 1907 arbeitete Stark als selbstständiger Architekt.https://glass-portal.hier-im-netz.de/suelzhayn/architekt/schreiter2.1.htmhttps://glass-portal.hier-im-netz.de/suelzhayn/architekt/schreiter4.htm 1906 wurde er im Weimarer Adressbuch als Baugewerksmeister bezeichnet.Weimarer Adreßbuch von 1906, S. 105. Stark war Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA).

Seine Bauten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg lassen sich stilistisch dem Jugendstil bzw. der Reformarchitektur zuordnen.

Stark starb 1939 im Alter von 68 Jahren in seiner Weimarer Wohnung am Bismarckplatz 2 (nun: August-Bebel-Platz). 1910 hatte er in Merseburg Anna Ludomilla Christina Renhardt geheiratet.

Bauten (Auswahl) In Weimar 1903/04: Haus Paul-Schneider-Straße 10 1904: Haus Graben 41 1906/06: Haus Paul-Schneider-Straße 11 vor 1906: Doppelwohnhaus Johann-Sebastian-Bach-Straße 3In dem Haus wohnten der Komponist Arthur RöselIngrid Czaika: Arthur Rösel. Leben und Werk des Weimarer Komponisten. AVM Edition, München 2015, ISBN 978-3-95477-046-5, S. 43. (eingeschränkte Vorschau auf Google Bücher) und (um 1906) auch Stark selbst. 1909–1910: Haus Zöllnerstraße 15 1910–1911: August-Bebel-Platz 2/3 (Weimar) 1911/12: Kantstraße 14 (Weimar) 1913: Vier-Giebel-Haus Nr. 2 (ca. 1966 abgerissen)Entwurfsskizze des Vier-Giebel-Hauses auf animaux.devirtuelle Rekonstruktion Am Viadukt 2 Virtuelle Rekonstruktion des Hauses Am Viadukt 2 auf animaux.deNachweise für Max Stark: Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.1. Altstadt; Bd. 4.2.: Stadterweitungerung und Ortsteile, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 343, 384 f., 611, 648, 745, 769, 785 f., 841, und 991. 1903/04 Trierer Straße 75

Außerhalb 1899–1900: Haus Jahnstraße 10 in Jena 1907: Erweiterungsbau des Sanatoriums Glück Auf in Sülzhayn 1908–1909: Leichenhalle am Kirchturm von St. Trinitatis in LegefeldSt. Trinitatis Legefeld auf 360grad-denkmale.de

Einzelnachweise

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