mini|Wappen derer von Rexin. Rexin ist der Name eines erloschenen pommerschen, später preußischen Adelsgeschlechts.

Geschichte Die Rexin waren pommerellischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Lande Lauenburg. Mit Sulezlaf van Rekczin wurde die Familie am 14. August 1341 zuerst urkundlich genannt.Pommersches Urkundenbuch. Reihe 2, Band 11: 1341–1345. Teil 1. Urkunden. In: Historische Kommission für Pommern (Hrsg.): Veröffentlichungen/ 2 / Pommersches Urkundenbuch, Bd. 11; Böhlau, Köln/Wien 1990, S. 67. Die Stammreihe beginnt mit Jürgen von Rexin, 1482 auf Gluschen, Grapitz und Rowen.

Der polnische Generalleutnant Michael Ernst von Rexin (1696–1768) hatte aus den Gütern Woedtke, Saulin, Saulinke, Klein Damerkow,Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, 2. Band, Stettin 1784, S. 1069, Ziff. 21. Groß- und Klein Schwichow, Gnewin, Gnewinke und den Vorwerken Rexinhof und Michelshof, sämtlich im Lauenburger Kreis, ein Majorat gestiftet, das am 17. August 1756 durch Friedrich den Großen bestätigt wurde.Julius Theodor Bagmihl: Pommersches Wappenbuch. Band 1, Selbstverlag, Stettin 1843, S. 10–11; Tfl. III.

Das Geschlecht blühte in den Linien Rexin, Schojow, Rowen, Gluschen und zuletzt blühend Grapitz.

Der preußische Geschäftsträger in Konstantinopel, Gottfried Fabian Haude (1717–1790), welcher als Karl Adolph von Rexin am 18. Januar 1755 in den preußischen Adelstand erhoben wurde, stand in keinem bekannten Zusammenhang mit der artikelgegenständigen Familie.Maximilian Gritzner: Chronologische Matrikel der Brandenburgisch-Preußischen Standeserhöhungen und Gnadenacte von 1600–1873. Mitscher & Roestell, Berlin 1874, S. 31.

Wappen In Blau ein gold-gekrönter roter Fischgreif mit silbernen Störschwänzen. Auf dem gekrönten Helm mit rot-blauen Decken drei silberne (auch goldene) Sterne.

Die Rexin waren Wappengenossen der Swenzonen, Puttkamer, Gork und Paulsdorff.

Angehörige Alexander von Rexin (1821–1914), preußischer Gutsbesitzer und Politiker Michael Ernst von Rexin (1696–1768), preußischer Hauptmann;Friedrich von der Goltz: Nachrichten über die Familie der Grafen und Freiherrn von der Goltz. Verlag R. Schultz & Comp., Strassburg 1885, S. 265. ff. polnischer Generalleutnant und Starost von Marienburg Michał Ludwik Rexin († 1768), polnischer Generalleutnant

Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Deutscher Uradel. Zugleich Adelsmatrikel der im Ehrenschutzbunde des Deutschen Adels vereinigten Verbände. 1930. Jg. 29, Justus Perthes, Gotha 1929, S. 514–517. Siehe: FamilySearch.. Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. Band 7, Friedrich Voigt, Leipzig 1867, S. 475. J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch. Bauer und Raspe E. Küster, Nürnberg: Otto Titan von Hefner, Alfred Grenser, George Adalbert von Mülverstedt: Bd. 3, 2. Abt., Bd. 1, T. 2: Der blühende Adel des Königreichs Preußen: Edelleute M - Z, Nürnberg 1878, S. 325; Tfl. 378. George Adalbert von Mülverstedt: Bd. 6, 4. Abt.: Abgestorbener Preußischer Adel, Provinz Preußen, Nürnberg 1874, S. 69.; Tfl. 51.

Einzelnachweise

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