mini|hochkant=1.3|Siegerwagenmodell Porsche 963 mini|hochkant=1.3|Der zweitplatzierte Acura ARX-06 von Tom Blomqvist, Colin Braun, Scott Dixon und Felix Rosenqvist Das 58. 24-Stunden-Rennen von Daytona, auch 2025 Rolex 24 at Daytona, fand am 25. und 26. Januar 2025 auf dem Daytona International Speedway statt und war der erste Wertungslauf zur IMSA WeatherTech SportsCar Championship dieses Jahres.
Das Rennen
Die 63. Auflage des 24-Stunden-Rennens im Süden Floridas lieferte das erwartete Langstreckenrennen-Spektakel. Von spektakulären Überholmanövern über Massenunfälle bis hin zum Sprint zur Ziellinie wurde alles geboten. Nach den Trainingsleistungen galten die beiden BMW M Hybrid V8 als Favoriten auf den Gesamtsieg. Die Balance of Performance machte die BMW zu den leichtesten GTP-Fahrzeugen im Feld, wodurch nur sie Rundenzeiten unter 1:36,000 Minuten fahren konnten. Im Rennen hatten beide Wagen dann mit Problemen zu kämpfen. Die Nummer 24 konnte eine deutliche frühe Führung nicht in eine Platzierung auf dem Podium der ersten drei umwandeln. Die Chance auf den Gesamtsieg vergab Dries Vanthoor beim letzten Re-Start 38 Minuten vor Rennschluss, als neben dem BMW nur mehr die beiden Penske-Porsche 963 und der Meyer-Shank-Acura ARX-06 mit der Startnummer 60 in der Führungsrunde lagen. Vanthoor hatte in der vorletzten Rennstunde eine Kollision mit dem Ferrari 296 GT3 von James Calado und beschädigte dabei die Front des Wagens. Beim Re-Start fuhr er dem führenden Porsche von Matt Campbell ins Heck, wodurch die Frontabdeckung aus der Halterung brach. Die daraus folgende Notreparatur kostete dem Team eine komplette Runde. Am Ende fuhren die beiden Porsche und der Acura den Gesamtsieg aus. Vier Minuten vor dem Ende überholte Tom Blomqvist im Acura den vor ihm fahrenden Campbell und kam auf den zweiten Rang. Um den an der Spitze fahrenden Felipe Nasr noch einzuholen, fehlte die Zeit. Nasr kam mit dem knappen Vorsprung von 1,335 Sekunden als Ester ins Ziel.
In der Nacht geschah ein Massenunfall. Louis Delétraz verunfallte im Cadillac V-Series.R. Er prallte gegen eine Barriere und schleuderte danach in eine Gruppe von LMP2- und GTD-Fahrzeugen, die er mit in einen Ausfall riss. Für das Team um Delétraz war der Vorfall besonders bitter. In der Nacht hatte sein Teamkollege Kamui Kobayashi, in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft Stammpilot bei Toyota GAZOO Racing Europe, seine Fähigkeiten als Rennfahrer demonstriert, als er den Cadillac aus einer schlechten Position bis an die Spitze des Klassements fuhr.
Eine viel diskutierte und unschöne Art Rennen zu fahren zeigte BMW-Pilot Augusto Farfus. Farfus hatte nach einer längeren Reparatur 55 Runden Rückstand und blockierte Tommy Milner im Chevrolet Corvette Z06 GT3 rundenlang, damit sein Teamkollege Connor De Phillippi aufholen konnte. Das unwürdige Schauspiel gipfelte in einigen Runden, in denen Farfus so langsam fuhr, dass Milner immer wieder auf ihn auflief. Ergebnis war eine Kollision zwischen Milner und De Phillippi, die beiden Fahrern die Chance auf den Klassensieg raubte. Dazu Tommy Milner nach dem Rennen: „Das lässt sich nicht mit Worten beschreiben. So sollte man nicht Rennen fahren, schon gar nicht Sportwagenrennen. Der Fahrer sollte sich schämen, das Team sollte sich schämen, BMW sollte sich schämen. Es ist Teamsport, aber nicht auf diese Art. Jede Runde blocken und auf mich warten, so sollte Sportwagensport nicht sein. Es ist enttäuschend. Das ist schlechter Sportsgeist, einfach peinlich.“ Farfus erhielt für seine Blockade eine Stop-and-Go-Strafe und rechtfertigte seine Fahrweise wie folgt: „Die Situation mit der Corvette und unserem Schwesterauto war sehr schwierig. Meine Absicht war es, meinen Teamkollegen im Schwesterauto im Kampf um den Sieg zu unterstützen. Ich war mir bewusst, dass es ein hartes Rennen war. Die Situation, die zur Kollision zwischen der Corvette und Connor De Phillippi hinter mir führte, war sehr unglücklich – aber ich hatte nichts direkt damit zu tun. Ich bin auf meiner inneren Linie geblieben.“Großer Ärger über die Fahrweise von Augusto Farfus
Ergebnisse
Schlussklassement
Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden 1 GTP 7 Porsche Penske Motorsport Felipe Nasr Nick Tandy Laurens Vanthoor Porsche 963 781 2 GTP 60 Acura Meyer Shank Racing with Curb-Agajanian Tom Blomqvist Colin Braun Scott Dixon Felix Rosenqvist Acura ARX-06 781 3 GTP 6 Porsche Penske Motorsport Matt Campbell Kévin Estre Mathieu Jaminet Porsche 963 781 4 GTP 24 BMW M Team RLL Philipp Eng Kevin Magnussen Raffaele Marciello Dries Vanthoor BMW M Hybrid V8 780 5 GTP 10 Cadillac Wayne Taylor Racing Filipe Albuquerque Brendon Hartley Will Stevens Ricky Taylor Cadillac V-Series.R 780 6 GTP 85 JDC–Miller MotorSports Bryce Aron Gianmaria Bruni Tijmen van der Helm Pascal Wehrlein Porsche 963 780 7 GTP 25 BMW M Team RLL Robin Frijns René Rast Sheldon van der Linde Marco Wittmann BMW M Hybrid V8 777 8 LMP2 22 United Autosports USA James Allen Paul di Resta Dan Goldburg Rasmus Lindh Oreca 07 765 9 LMP2 74 Riley Technologies Josh Burdon Felipe Fraga Felipe Massa Gar Robinson Oreca 07 765 10 LMP2 52 PR1/Mathiasen Motorsports Mathias Beche Ben Keating Benjamin Pedersen Rodrigo Sales Oreca 07 764 11 LMP2 18 Era Motorsport Paul-Loup Chatin Ryan Dalziel David Heinemeier Hansson Tobias Lütke Oreca 07 764 12 LMP2 99 AO Racing Dane Cameron Jonny Edgar P. J. Hyett Christian Rasmussen Oreca 07 757 13 LMP2 04 CrowdStrike Racing by APR Colton Herta Malthe Jakobsen George Kurtz Toby Sowery Oreca 07 755 14 GTP 93 Acura Meyer Shank Racing with Curb-Agajanian Kakunoshin Ohta Alex Palou Renger van der Zande Nick Yelloly Acura ARX-06 741 15 GTP 31 Cadillac Whelen Jack Aitken Earl Bamber Felipe Drugovich Frederik Vesti Cadillac V-Series.R 731 16 GTD-Pro 65 Ford Multimatic Motorsports Christopher Mies Dennis Olsen Frédéric Vervisch Ford Mustang GT3 723 17 GTD-Pro 3 Corvette Racing by Pratt Miller Motorsports Antonio García Daniel Juncadella Alexander Sims Chevrolet Corvette Z06 GT3.R 723 18 GTD-Pro 64 Ford Multimatic Motorsports Austin Cindric Sebastian Priaulx Mike Rockenfeller Ford Mustang GT3 723 19 GTD-Pro 1 Paul Miller Racing Connor De Phillippi Madison Snow Kelvin van der Linde Neil Verhagen BMW M4 GT3 Evo 723 20 GTD-Pro 69 GetSpeed Anthony Bartone Maxime Martin Fabian Schiller Luca Stolz Mercedes-AMG GT3 Evo 723 21 GTD Pro 81 DragonSpeed Albert Costa Miguel Molina Thomas Neubauer Davide Rigon Ferrari 296 GT3 723 22 GTD-Pro 4 Corvette Racing by Pratt Miller Motorsports Nicky Catsburg Tommy Milner Nicolás Varrone Chevrolet Corvette Z06 GT3.R 723 23 GTD-Pro 77 AO Racing Klaus Bachler Laurin Heinrich Alessio Picariello Porsche 911 GT3 R (992) 722 24 GTD-Pro 91 Trackhouse Racing Ben Keating Scott McLaughlin Shane van Gisbergen Connor Zilisch Chevrolet Corvette Z06 GT3.R 722 25 GTD 13 AWA Matthew Bell Orey Fidani Lars Kern Marvin Kirchhöfer Chevrolet Corvette Z06 GT3.R 719 26 GTD 120 Wright Motorsports Adam Adelson Ayhancan Güven Tom Sargent Elliott Skeer Porsche 911 GT3 R (992) 719 27 GTD 27 Heart of Racing Team Mattia Drudi Tom Gamble Zacharie Robichon Casper Stevenson Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo 719 28 GTD-Pro 20 Proton Competition Matteo Cressoni Richard Lietz Thomas Preining Claudio Schiavoni Porsche 911 GT3 R (992) 719 29 GTD 57 Winward Racing Lucas Auer Indy Dontje Philip Ellis Russell Ward Mercedes-AMG GT3 Evo 719 30 GTD 96 Turner Motorsport Robby Foley Patrick Gallagher Jens Klingmann Jake Walker BMW M4 GT3 Evo 719 31 GTD 19 Van der Steur Racing Valentin Hasse-Clot Anthony McIntosh Maxime Robin Rory van der Steur Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo 719 32 GTD 50 AF Corse Riccardo Agostini Conrad Laursen Arthur Leclerc Custodio Toledo Ferrari 296 GT3 719 33 GTD 83 Iron Dames Sarah Bovy Rahel Frey Karen Gaillard Michelle Gatting Porsche 911 GT3 R (992) 719 34 GTD 32 Korthoff Competition Motors Maximilian Götz Kenton Koch Seth Lucas Daniel Morad Mercedes-AMG GT3 Evo 719 35 GTD-Pro 14 Vasser Sullivan Racing Ben Barnicoat Townsend Bell Kyle Kirkwood Aaron Telitz Lexus RC F GT3 704 36 LMP2 11 TDS Racing Mikkel Jensen Hunter McElrea Charles Milesi Steven Thomas Oreca 07 682 37 LMP2 73 Pratt Miller Motorsports Christopher Cumming Pietro Fittipaldi Callum Ilott James Roe Oreca 07 678 38 GTD 34 Conquest Racing Giacomo Altoè Manny Franco Cédric Sbirrazzuoli Daniel Serra Ferrari 296 GT3 673 39 GTD-Pro 48 Paul Miller Racing Augusto Farfus Dan Harper Max Hesse Jesse Krohn BMW M4 GT3 Evo 668 40Technisches Vergehen; Rückervesetzung von Gesamtrang 8 und Verlust des Klassensiegs LMP2 8 Tower Motorsports Sebastián Álvarez Sébastien Bourdais John Farano Job van Uitert Oreca 07 765 Ausgefallen 41 LMP2 88 AF Corse Nicklas Nielsen Luís Pérez Companc Matthieu Vaxivière Dylan Murry Oreca 07 697 42 GTD 45 Wayne Taylor Racing Graham Doyle Danny Formal Trent Hindman Kyle Marcelli Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 689 43 GTD 78 Forte Racing Mario Farnbacher Misha Goikhberg Parker Kligerman Franck Perera Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 591 44 GTD 80 Lone Star Racing Scott Andrews Ralf Aron Eric Filgueiras Dan Knox Mercedes-AMG GT3 Evo 584 45 GTD 12 Vasser Sullivan Racing Jack Hawksworth Kyle Kirkwood Frankie Montecalvo Parker Thompson Lexus RC F GT3 573 46 GTD 023 Triarsi Competizione Eddie Cheever III Alessio Rovera Charlie Scardina Onofrio Triarsi Ferrari 296 GT3 569 47 GTD 21 AF Corse Kei Cozzolino Simon Mann Alessandro Pier Guidi Lilou Wadoux Ferrari 296 GT3 555 48 LMP2 43 Inter Europol Competition Tom Dillmann António Félix da Costa Jon Field Bijoy Garg Oreca 07 430 49 GTD 66 Gradient Racing Till Bechtolsheimer Tatiana Calderón Joey Hand Harry Tincknell Ford Mustang GT3 425 50 GTD 70 Inception Racing David Fumanelli Brendan Iribe Ollie Millroy Frederik Schandorff Ferrari 296 GT3 392 51 GTD 36 DXDT Racing Pipo Derani Charlie Eastwood Alec Udell Salih Yoluç Chevrolet Corvette Z06 GT3.R 355 52 GTP 5 Proton Competition Julien Andlauer Neel Jani Nico Pino Tristan Vautier Porsche 963 352 53 GTD 47 Cetilar Racing Antonio Fuoco Nicola Lacorte Roberto Lacorte Lorenzo Patrese Ferrari 296 GT3 336 54 GTP 40 Cadillac Wayne Taylor Racing Louis Delétraz Kamui Kobayashi Jordan Taylor Cadillac V-Series.R 245 55 LMP2 2 United Autosports USA Nicholas Boulle Ben Hanley Oliver Jarvis Garnet Patterson Oreca 07 239 56 GTD-Pro 9 Pfaff Motorsports Andrea Caldarelli James Hinchcliffe Marco Mapelli Jordan Pepper Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 227 57 GTD-Pro 007 Heart of Racing Team Roman De Angelis Ross Gunn Alex Riberas Marco Sørensen Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo 217 58 GTD 44 Magnus Racing Andy Lally John Potter Spencer Pumpelly Nicki Thiim Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo 170 59 GTD 021 Triarsi Competizionezu viel Fahrzeit von Stevan McAleer, daher Zurückversetzung auf die letzte Position der Rennklasse James Calado Stevan McAleer Sheena Monk Mike Skeen Ferrari 296 GT3 688 60 GTD-Pro 75 75 Express Maro Engel Jules Gounon Mikaël Grenier Kenny Habul Mercedes-AMG GT3 Evo 150 61 GTP 63 Automobili Lamborghini Squadra Corse Mirko Bortolotti Romain Grosjean---- Daniil Kvyat Edoardo Mortara Lamborghini SC63 34
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Klassensieger
Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement GTP Felipe Nasr Nick Tandy Laurens Vanthoor Porsche 963 Gesamtsieg LMP2 James Allen Paul di Resta Dan Goldburg Rasmus Lindh Oreca 07 Rang 8 GTD-Pro Christopher Mies Dennis Olsen Frédéric Vervisch Ford Mustang GT3 Rang 17 GTD Matthew Bell Orey Fidani Lars Kern Marvin Kirchhöfer Chevrolet Corvette Z06 GT3.R Rang 26
Renndaten
Gemeldet: 61 Gestartet: 61 Gewertet: 40 Rennklassen: 4 Zuschauer: unbekannt Wetter am Renntag: trocken und kühl Streckenlänge: 5,728 km Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:38,019 Stunden Gesamtrunden des Siegerteams: 781 Gesamtdistanz des Siegerteams: 4473,568 km Siegerschnitt: unbekannt Pole Position: Dries Vanthoor – BMW M Hybrid V8 (#24) - 1:33,895 = 219,664 km/h