mini|270px|Wohnstallhaus (Brückenstraße 2) mini|270px|Katholische Kapelle (Krappenhofer Straße 1)

Leppelsdorf ist ein Gemeindeteil ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Lauter im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Leppelsdorf liegt in der Gemarkung Deusdorf.

Geografie Das Dorf liegt auf freier Flur an der Lauter und am Seegraben, der innerorts als linker Zufluss in die Lauter mündet. Die Staatsstraße 2281 führt nach Rudendorf (1,5 km nordwestlich) bzw. nach Deusdorf (1,4 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Krappenhof (1 km nordöstlich).

Geschichte Leppelsdorf gehörte bereits Ende des 14. Jahrhunderts zum bambergischen Oberamt Baunach-Stufenberg.I. Maierhöfer: Ebern, S. 71. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Leppelsdorf aus 16 Anwesen (12 Viertelhöfe mit 10 Häusern, 1 gebaute Sölde, 1 Tropfhaus, 1 geringes Gemeindehaus, 1 Gemeindeschmiede). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Baunach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft hatte das Kastenamt Baunach.I. Maierhöfer: Ebern, S. 201.

Im Jahre 1802 kam Leppelsdorf an das Kurfürstentum Bayern, 1810 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Zweiten Gemeindeedikts (1818) wurde die Ruralgemeinde Leppelsdorf gebildet, zu der Deusdorf, Deusdorfermühle und Krappenhof gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Gleusdorf zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ebern (1919 in Finanzamt Ebern umbenannt). Ab 1862 war das Bezirksamt Ebern für Leppelsdorf zuständig. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Gleusdorf (1840 in Landgericht Baunach umbenannt). 1875 wurde die Gemeinde nach Verlegung des Gemeindesitzes nach Deusdorf umbenannt.I. Maierhöfer: Ebern, S. 296. Am 1. Mai 1978 wurde die Leppelsdorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Lauter eingemeindet.

Baudenkmäler In Leppelsdorf gibt es zwei Baudenkmäler: die katholische Kapelle, ein Satteldachbau mit Sakristeianbau (bezeichnet „1968“) und einem Fassadenturm (bezeichnet „1992“) ein Wohnstallhaus, ein zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, bezeichnet „1923“

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1852 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2025Einwohner 87 119 157 143 136 157 131 146 159 119 100 92 63HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1818 bis 1852 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 18 26 24 29 27 27 26 26 26 Quelle

Religion Leppelsdorf ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Lauter) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Lauter, Oberfranken) Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Gemeindeauflösung 1875