Curt Oswalt Edler von Querfurth, Pseudonym: Curt Oswalt (* 23. Juli 1826 in Schönheiderhammer;Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten des neunzehnten Jahrhunderts, Band 2, Philip Reclam, Leipzig 1885, S. 108 (Link zum Digitalisat) † 9. Juni 1886 in Oschatz), war ein deutscher Jurist, Heraldiker und Schriftsteller.

Leben und Wirken Er war der Enkel des Annaberger Bürgermeisters Johann Heinrich Conrad Querfurth (1747–1817) und Sohn des Unternehmers und Mitgliedes der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen Karl Edler von Querfurth (1779–1845). Sein Geburtsort war das bei Schönheide im Erzgebirge gelegene Eisenhüttenwerk Schönheiderhammer. Curt und seine drei Brüder und drei Schwestern wurden zeitweise auf dem Schönheiderhammer von dem späteren Pfarrer und Landtagsabgeordneten Moritz Heinrich Rosenhauer als Hauslehrer unterrichtet.Vgl. Jonny Hielscher: Rittersgrüner Kirchenchronik, Rittersgrün, 2018, S. 194 Er studierte Rechtswissenschaft und promovierte zum Dr. jur. Als Advokat und Notar wirkte er in der mittelsächsischen Stadt Oschatz, wo er 1886 starb.

Werke (Auswahl) Aus voller Seele. Adler & Dietze, Dresden 1856. (Link zum Digitalisat Er widmete sein Werk seiner Mutter, Eleonore Henriette verwitwete von Querfurth) Harald Sängerkönig. Das ist das Lied von der Liebe Macht. F. A. Brockhaus, Leipzig 1857. Zuruf an die Besten unserer Zeit. 1860. Kritisches Wörterbuch der heraldischen Terminologie. C. H. Beck, Nördlingen. 1872. Zur heraldischen National-Charakteristik. In: Zeitschrift Adler. 1873.

Literatur Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten des neunzehnten Jahrhunderts, Band 3, 5. Auflage, Reclam, Leipzig 1896, S. 268 (Link zum Digitalisat). Oswalt, Curt (Ps. f. Curt Oswald v. Querfurth). In: Deutsches Literatur-Lexikon. Elfter Band: Naaf–Pixner. 3., völlig neubearbeitete Auflage, Franke Verlag, Bern und Stuttgart 1988, Sp. 777. Jürgen Arndt u. a.: Biographisches Lexikon der Heraldiker sowie der Sphragistiker, Vexillologen und Insignologen. Bauer & Raspe, Neustadt an der Aisch 1992, S. 421.

Weblinks Eintrag im Heraldik-Wiki Familienarchiv Querfurth im Staatsarchiv Leipzig

Einzelnachweise

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