mini|hochkant=0.85|Sabine Kraml (2012)

Sabine Kraml (* 19. Juli 1971 in Steyr) ist eine österreichische Physikerin. Sie arbeitet als Forschungsdirektorin beim CNRS in Frankreich.

Leben Kraml studierte sie Technische Physik an der Technischen Universität Wien, wo sie 1994 ihren Abschluss als Diplom-Ingenieurin der Technischen Physik machte und schließlich 1999 in Theoretischer Physik promoviert wurde. Ihre Diplomarbeit (1994) sowie ihre Dissertation (1999) führte sie bei Walter Majerotto am Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zum Thema der Supersymmetrie durch. 2001 verließ sie das HEPHY um als postdoctoral fellow zum CERN nach Genf zu gehen. 2004 bekam sie ein APART (Austrian Programme for Advanced Research and Technology) Stipendium der ÖAW, das ihr weitere Forschungen am CERN sowie die Habilitation an der Universität Innsbruck ermöglichte. 2007 erhielt sie eine permanente Forschungsstelle beim französischen CNRS und ist seither am LPSC in Grenoble, Frankreich, tätig.

2008–2017 war Kraml Mitglied der Jungen Akademie der ÖAW. 2012 stieg sie im CNRS zum Forschungsdirektor (DR2) auf und 2018 zum Forschungsdirektor 1. Klasse (DR1). 2024 wurde sie für die `Classe Exceptionelle' (DRCE1) vorgeschlagen.

Privat is Kraml passionierte Bergsteigerin und Karateka.

Forschung Sabine Kraml beschäftigt sich mit der Theorie und Phänomenologie von Elementarteilchen, insbesondere mit neuen Theorien jenseits des Standardmodells. Ihre Arbeiten betreffen die Suche nach neuen, z. B. supersymmetrischen Teilchen an Teilchenbeschleunigern wie LEP und LHC, die Physik des Higgs-Bosons, sowie die Dunkle Materie. Sie leitete und leitet mehrere große, internationale Arbeitsgruppen, unter anderem CP Studies and Non-Standard Higgs Physics, das Forum on the Interpretation of the LHC Results for BSM studies, sowie die LHC Reinterpretation Working Group.

Ausgewählte Publikationen Phänomenologische Studien mit M. M. Altakach, A. Lessa et al.: mit J. Bernon et al.: mit G. Bélanger et al.: mit H. Baer et al.: mit B. C. Allanach und W. Porod:

Programme mit M. M. Altakach et al.: mit Tran Quang Loc, Dao Thi Nhung, Le Duc Ninh:

mit S. Kulkarni, U. Laa et al.:

Community Reports und Positionspapiere Mit J. Y. Araz et al.: mit 17 Koautoren: mit 32 Koautoren: mit dem The LHC BSM Reinterpretation Forum: mit 32 Koautoren:

Einzelnachweise

Kategorie:Physiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Wien Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Frau