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Dame , DBE (* 24. März 1880 in , , Region , Neuseeland; † 29. Februar 1960 in , Neuseeland) war eine neuseeländische Sozialarbeiterin, Kommunalpolitikerin und Naturschützerin. war die erste Frau in Neuseeland, die mit dem Titel (DBE) ausgezeichnet wurde.

Frühes Leben wurde am 24. März 1880 als Tochter und siebtes von elf Kindern der Eheleute und in im geboren. Ihr Vater wurde später von 1893 bis 1906 Premierminister von Neuseeland. besuchte die in und anschließend von 1895 bis 1898 die .

wurde Mitglied des , das Spenden für den Krieg in Südafrika sammelte, an dem auch neuseeländischen Truppen beteiligt waren. Mit ihren Eltern besuchte sie die Truppen vor Ort. Sie half auch bei der Beschaffung von Geld für das von Mutter , die sich mit bürgerlichen Namen nannte und engagierte sich später für das .

1902 belegte Kurse in Schreibmaschinenschreiben und in Stenografie am und wurde anschließend Privatsekretärin ihres Vaters. Sie wurde vertraut mit der Politik, da häufig prominente Persönlichkeiten ihren Vater besuchten oder zum Essen eingeladen wurden.

Ehe Am 3. Juli 1907 heiratete in Wellington den Zahnarzt und nahm seinen Namen an. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Ihre Flitterwochen nahmen sie in , wo die Presse allseits zugegen war. s Mann starb später nach einer kurzen Krankheit im Jahr 1921.

Engagement im Sozialbereich Angefangen von der Vizepräsidentschaft im er Zweig der , über die Präsidentschaft im er Zweig der und der Präsidentschaft im war auch als Vorstandsmitglied des (YWCA) tätig. Während der Weltwirtschaftskrise engagierte sie sich auch in der und war ehrenamtliche Vizepräsidentin der .

war Mitglied des er Zweigs des und vertrat in dieser Funktion ihr Land 1949 auf der Konferenz des Internationalen Frauenrates in der Schweiz. In der wurde sie zum Mitglied auf Lebenszeit ernannt, saß von 1934 bis 1956 im Verwaltungsrats des und von 1938 bis 1953 im Verwaltungsrats des . Auch als Friedensrichterin war sie tätig.

Engagement als Naturschützerin hatte eine Vorliebe für den Gartenbau und fühlte sich dem Naturschutz verpflichtet. Ihrer Lobbyarbeit war es zu verdanken, dass 1934 am sogenannten (Tag des Baumes) Baumpflanzaktionen wieder eingeführt wurden. 1936 gewann sie die für ihren Garten und 1938 den für die Wiederbelebung des und ihre Ermutigungen von Schulen und Vereinen, diesen Tag entsprechend zu begehen. Zu diesem Termin wurden dann rund 40.000 Bäume im Land gepflanzt. war Mitglied der in und Vorstandsmitglied oder Schirmherrin mehrerer lokaler und nationaler Organisationen.

Engagement in der Politik Von 1941 bis 1953 war gewählte im Stadtrat von und war dort Ausschussvorsitzende in den Ausschüssen für Bibliotheken, Parks und Reservate. Ihre Arbeit in den verschiedenen Frauenorganisationen führte sie zu der Überzeugung, dass sie eher als parteiunabhängige Frau in den politischen Gremien der Stadt ihre Arbeit leisten kann. So kandidierte sie 1935 und 1938 zunächst auch als Unabhängige für das , entschloss sich dann aber den Liberalen zuzuwenden. Beide Kandidaturen hatten leider keinen Erfolg. Doch nicht untätig, übernahm sie Verantwortung im und wurde Mitglied in den Ausschüsse für Kriegsanleihen und für nationale Einsparungen. Von 1948 bis 1960 war sie dann auch noch Mitglied des Zuteilungsausschusses für Wohnungen der . war eine schlagfertige und überzeugende Rednerin, die für ihre Diskutanten nicht immer einfach waren. Schwierigkeiten und Differenzen mit anderen waren oft der Preis dafür.

verstarb am 29. Februar 1960 in .

Ehrungen 1935 – 1935 – 1946 – (OBE) 1951 – (DBE) 1953 – Quelle: Dictionary of New Zealand Biography

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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