mini|Isabell Antonia Höckel (2025). Foto: Joel Heyd Isabell Antonia Höckel, manchmal auch nur Isabell Höckel (* 1996 in Stuttgart) ist eine deutsche Bühnenschauspielerin.
Ausbildung und künstlerische Karriere Isabell Antonia Höckel studierte in Bochum Theaterwissenschaft und Anglistik und an der Otto Falckenberg Schule in München Schauspiel. Seit der Spielzeit 2022/2023 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater München.
Sie spielte dort unter anderem Rollen in Claudia Bauers Valentiniade, Thom Luz’ Sternstunden der Menschheit nach Stefan Zweig, Peer Gynt und trat in dem Liederabend Jetzt oder nie auf. Sternstunden der Menschheit gastierte auch auf den Salzburger Festspielen. In Miriam Ibrahims Bühnenfassung der Gedichte May Ayims unter dem Titel Blues in schwarz weiss stand sie gemeinsam mit Patrick Bimazubute auf der Bühne. In dem an Andersens Märchen angelehnten Stück Andersens Erzählungen sang und spielte sie die kleine Meerjungfrau.
In dem 2023 erschienenen Kurz-Spielfilm Hinter verschlossenen Türen spielte Isabell Antonia Höckel die Hauptrolle der Paula.
Theater (Auswahl)
Residenztheater München 2022: Valentiniade. Sportliches Singspiel mit allen Mitteln (Ensemble). Von und nach Karl Valentin und mit Texten von Michel Decar. Inszenierung: Claudia Bauer 2022: Tartuffe oder das Schwein der Weisen (als Mariane). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer 2023: Blues in Schwarz-Weiss (mit Patrick Bimazubute). Mit Texten von May Ayim und Julienne De Muirier. Inszenierung: Miriam Ibrahim 2023: Bitches (als Funke). Nach Bola Agbaje. Inszenierung: Philip J Morris 2023: Jetzt oder Nie – Ein Liederabend von Florian Paul und Max Rothbart 2023: Peer Gynt (als Eine grüngekleidete Frau / Ein Hochzeitsgast / Herr Trumpeterstraale / Hussein, ein orientalischer Minister). Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2023: Archiv der Tränen (als Tanja). Von Magdalena Schrefel. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2023: Andersens Erzählungen (als Die kleine Meerjungfrau / Gesang + Tanz). Nach Hans Christian Andersen. Inszenierung: Jherek Bischoff, Jan Dvořák und Philipp Stölzl 2024: Sternstunden der Menschheit (Ensemble). Nach Stefan Zweig in einer Fassung von Thom Luz. In Kooperation mit den Salzburger Festspielen. Inszenierung: Thom Luz 2025: Sankt Falstaff (als #8 / Kate / Puppe). Von Ewald Palmetshofer frei nach Shakespeares «King Henry IV» (Uraufführung / Auftragswerk). Inszenierung: Alexander Eisenach 2025: Das Gelobte Land (als Achen). Von Asiimwe Deborah Kawe. Inszenierung: Jakab Tarnóczi 2025: Der Untertan (als der junge Buck). Nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann. Inszenierung: Alexander Eisenach 2025: Rezitativ (Ensemble). Nach der gleichnamigen Erzählung von Toni Morrison. Inszenierung: Miriam Ibrahim 2026: Munich Machine (als Adolf Hitler / Elke / Freddy Mercury / Gustl). Von Albert Ostermaier. Inszenierung: Ersan Mondtag 2026: Die Dreigroschenoper (als Polly Peachum). Von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann. Inszenierung: Philipp Stölzl
Leseclub "Buch trifft Bühne" im Residenztheater München 2025: Zum Roman "Nach Mitternacht" von Irmgard Keun und zur Inszenierung Nach Mitternacht von Cosmea Spelleken. Mit Isabell Antonia Höckel und Lea Unterseer 2025: Zum Erzählungsband "Leb wohl, Berlin" von Christopher Isherwood und zur Inszenierung Cabaret von Claus Guth. Mit Isabell Antonia Höckel, Lea Unterseer und Cathrin Störmer 2026: Zur Erzählung "Rezitativ" von Toni Morrison und zur Inszenierung Rezitativ von Miriam Ibrahim. Mit Isabell Antonia Höckel und Lea Unterseer 2026: Zur autobiographisch geprägten Erzählung Ein sanfter Tod von Simone de Beauvoir und zur gleichnamigen Inszenierung von Lisa Stiegler. Mit Isabell Antonia Höckel und Lea Unterseer 2026: Zum Roman Good Arguments von Deepika Arwind. Mit Isabell Antonia Höckel, Lea Unterseer und Robert Dölle (Im Rahmen der Welt Bühne 2026 – Das Festival für Internationale Gegenwartsdramatik) 2026: Zum Roman Abschied von Sebastian Haffner und die gleichnamige Inszenierung von Matthias Rippert und Moritz von Treuenfels. Mit Isabell Antonia Höckel und Lea Unterseer
Performances 2026: Performative Intervention (mit Nadège Meta Kanku). Museum Fünf Kontinente
Auszeichnungen 2019: Stipendium des Deutschen Bühnenvereins 2023: Bayerischer Kunstförderpreis in der Sparte Darstellende Kunst 2023: Nominierung für den Förderpreis beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V. 2024: Förderpreis für besondere schauspielerische Begabung und Leistung beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V.
Einzelnachweise
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