Der Flugunfall einer Antonow An-32 bei Nasir ereignete sich am 12. Februar 1998 in der Stadt Nasir im Sudan, als eine Antonow An-32 der Sudanesischen Luftwaffe (Luftfahrzeugkennzeichen 7744) in den Fluss Sobat stürzte. Dabei wurden einige bedeutende Politiker getötet, unter anderem der damalige Vizepräsident Zubair Mohamed Salih.
Ablauf des Unfalls Am Morgen des 12. Februar 1998 versuchten die Piloten einer Antonow An-32 der Sudanesischen Luftwaffe, auf dem Nasir Airport zu landen. Das Flugzeug schoss über das Landebahnende hinaus und stürzte in den Fluss Sobat.Unfallbericht An-32 7744, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 2. März 2025. Die sudanesische Regierung erklärte, dass Nebel und starke Winde das Unglück verursacht hätten.Air Crash Kills High Sudanese Leaders. In: AP. 13. Februar 1998. Der Sprecher der Sudan People’s Liberation Army (SPLA) in Nairobi jedoch verkündete, der Zwischenfall sei kein Unfall, sondern ein Ergebnis eines Angriffs der SPLA gewesen.
Opfer Von den 57 Besatzungsmitgliedern und Passagieren an Bord ertranken 26, unter anderem: Zubair Mohamed Salih, Vizepräsident des Sudan, Musa Sayed Ahmed, Generaldirektor des Supreme Council for Peace, Arok Thon Arok, ein ehemaliger Rebellenführer, der sich als Offizier der Sudanesischen Armee angeschlossen hatte, Timothy Tutlam, Direktor der Relief Association of Southern Sudan.Patrick Quantin: Gouverner les sociétés africaines: acteurs et institutions. Karthala, Paris 2005: S. 296. Google Books ISBN 978-2-84586-644-7 Der Informationsminister Brigadier Mohamad Kheir und ein weiterer Minister überlebten.
Einzelnachweise
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