Großkorbis (oberfränkisch: Am Korwas oder Gruas KorwasJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 28. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „am korwɒs“ oder „gruɒs korwɒs“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Prebitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Großkorbis liegt in der Gemarkung Prebitz.
Lage Der Weiler liegt an der Kreisstraße BT 20, die nach Losau (1,4 km westlich) bzw. an Kleinkorbis vorbei nach Frankenberg führt (1 km nordöstlich).
Geschichte Der Ort wurde 1466 als „Kurbuß“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt das slawische Wort korb zugrunde, zu Deutsch Feuerstelle.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 28. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Großkorbis dem preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Großkorbis dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Losau und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Prebitz zugewiesen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 17 12 8 11 9 12 8 8 7 10HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 2 2 3Quelle Dort als Groskorbis aufgelistet.
Religion Großkorbis ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Prebitz) Kategorie:Weiler im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1466 Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft