Kleinkorbis (oberfränkisch: Kla KorwasJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 28. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „klāⁿ korwɒs“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Prebitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Kleinkorbis liegt in der Gemarkung Prebitz.

Lage Die Einöde liegt am Almosbach, einem linken Zufluss des Laimbachs. Die Kreisstraße BT 20 führt nach Großkorbis (0,4 km südwestlich) bzw. nach Frankenberg führt (0,6 km nördlich).

Geschichte Der Ort wurde 1692 als „Klein-Kürbiß“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt das slawische Wort korb zugrunde, zu Deutsch Feuerstelle.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 28. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Kleinkorbis dem preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Kleinkorbis dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Losau und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Prebitz zugewiesen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 10 9 4 9 9 11 3 3 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Kleinkorbis ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Dreifaltigkeitskirche (Neustadt am Kulm) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Prebitz) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1692 Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft