Seidelmühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Emtmannsberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Seidelmühle liegt in der Gemarkung Birk.

Lage Die Einöde liegt am Bieberswöhrbach, der unmittelbar nördlich als linker Zufluss in den Laimbach mündet. Die Kreisstraße BT 17 führt nach Unterölschnitz (0,5 km nordwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2184 (2,7 km südlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Seidelmühle zur Realgemeinde Unterölschnitz. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Creußen zu. Grundherr der Mühle war das Hofkastenamt Bayreuth.R. Winkler: Bayreuth, S. 389.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Pegnitz. Nachdem im Jahr 1810 das Königreich Bayern das Fürstentum Bayreuth käuflich erworben hatte, wurde Seidelmühle bayerisch. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Seidelmühle 1812 dem Steuerdistrikt Birk und der Ruralgemeinde Birk zugewiesen.R. Winkler: Bayreuth, S. 465f. 1871 beantragten Linhardshaus, Oberölschnitz, Reuthaus, Seidelmühle, Unterölschnitz die Umgemeindung nach Hauendorf, was jedoch nicht genehmigt wurde.R. Winkler: Bayreuth, S. 423. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Seidelmühle am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Emtmannsberg eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 12 8 10 8 5 14 4 2 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Seidelmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Emtmannsberg) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Emtmannsberg) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth