Kleinweiglareuth (oberfränkisch: KlahwaiglaratJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 60. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „klāⁿwaiglɒrát“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Kleinweiglareuth liegt in der Gemarkung Gottsfeld.
Lage Westlich des Weilers fällt das Gelände in das Tal des Hühnerbachs ab, eines rechten Zuflusses des Gosenbachs. Im Süden liegt die Wittmannswiese. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße BT 47 ins Gosenbachtal (1,1 km nordöstlich) bzw. nach Gottsfeld zur Staatsstraße 2184 (1,6 km südlich).
Geschichte Der Ort wurde in einer Urkunde, die im Zeitraum von 1398 bis 1421 entstanden sein muss, als „Cleinenweydelnrewt“ erstmals erwähnt. Der Ortsname bedeutet zur Rodung des Wīdilo.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 59f. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Bayreuth die übergeordneten Institutionen. Danach kam die gesamte Region an das Königreich Bayern.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Kleinweiglareuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Gottsfeld und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Gottsfeld zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Kleinweiglareuth am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 45 66 62 52 52 44 64 48 51 38HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 9 9 9 9 9 9Quelle
Religion Kleinweiglareuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Weiler im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung im 15. Jahrhundert