Oberneueben (oberfränkisch: Di Nai-ehmJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 37. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „di nai ēm“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Oberneueben liegt in der Gemarkung Gottsfeld.
Lage Die Einöde befindet sich auf ebenem Gelände. Im Norden liegt das Waldgebiet Frühhut und im Süden das Waldgebiet Pfarrhut. Westlich des Ortes befindet sich der Wittmannsweiher, von dem der Tiefenbach ausgeht, der südlich von Oberneueben fließt. Ein Anliegerweg führt an Unterneueben vorbei zur Staatsstraße 2184 (0,6 km südöstlich).
Geschichte Der Ort wurde 1398 als „Oberneybe“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wurde entsprechend seiner ebenen Bodenlage benannt.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 37f. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Bayreuth die übergeordneten Institutionen. Danach kam die gesamte Region an das Königreich Bayern.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberneueben dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Gottsfeld und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Gottsfeld zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Oberneueben am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 12 16 7 5 3 7 3 3 2 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 1 1 1 2Quelle Dort als Neueben aufgelistet.
Religion Oberneueben ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1398