Haidmühle (oberfränkisch: Haa-mlJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 17. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hā’ml“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Haidmühle liegt in der Gemarkung Buchau.

Lage Die Einöde liegt an einem namenlosen linken Zufluss der Fichtenohe, die unmittelbar westlich des Ortes vorbeifließt. Ein Anliegerweg führt 250 Meter südlich zur Bundesstraße 2, die westlich nach Buchau bzw. östlich nach Zips verläuft.

Geschichte Im Jahr 1418 wurde ein Flurstück „Heidfurt“ schriftlich erwähnt. Die Mühle selber wurde 1541 als „Haidenmühl“ erstmals schriftlich erwähnt, vielleicht identisch mit der 1486 erwähnten „Mul ob Pucha“. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist Heide.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 17f. In der Fraisch unterstand Haidmühle bis 1780 dem brandenburg-bayreuthischen Oberamt Pegnitz, danach für kurze Zeit dem Oberamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz die übergeordneten Institutionen. Danach kam die gesamte Region an das Königreich Bayern.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Haidmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Buchau und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Buchau zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Haidmühle am 1. Juli 1972 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 14 9 14 11 12 8 15 10 7 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Haidmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Maria Magdalena (Schnabelwaid) gepfarrt, seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Bartholomäus (Pegnitz) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Pegnitz (Stadt) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1541