Kotzenhammer (oberfränkisch: Korzahamma oder KörzahammaJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 28. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „korzɒhammɒ“ oder „körzɒhammɒ“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Kotzenhammer liegt in der Gemarkung Buchau.
Lage Die Einöde liegt in einer Rodungsinsel an der Fichtenohe. Ein Anliegerweg führt 200 Meter südwestlich zur Kreisstraße BT 23, die nordwestlich nach Leups bzw. südlich nach Buchau verläuft.
Geschichte Im Jahr 1442 wurde der Ort als „Hamer Unterleubz“ erstmals schriftlich erwähnt., 1675 wurde sie erstmals „Kotzenhammer“ genannt. Die ursprüngliche Benennung ist eine Lageangabe (der Ort Leups), die spätere Benennung leitet sich vom Familiennamen Kotz ab; seit 1515 saßen die Hammermeister Hans und Christoph Kotz auf der Mühle.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 28. In der Fraisch unterstand Kotzenhammer dem brandenburg-bayreuthischen Verwalteramt Lindenhardt, das Teil des Oberamtes Pegnitz war. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz die übergeordneten Institutionen. Danach kam die gesamte Region an das Königreich Bayern.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Kotzenhammer dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Lindenhardt und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Buchau zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Kotzenhammer am 1. Juli 1972 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 30 13 14 7 6 5 7 6 7 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Kotzenhammer ist seit der Reformation gemisch konfessionell. Die Protestanten sind nach St. Michael (Lindenhardt) gepfarrt, die Katholiken nach St. Vitus (Büchenbach).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Pegnitz (Stadt) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1442