Der Quai aux Fleurs ist ein Kai am Nordufer der Île de la Cité im 4. Arrondissement von Paris.

Lage Die Uferstraße beginnt am Pont Saint-Louis, wodurch eine Verbindung mit der Île Saint-Louis entsteht, und endet am Pont d’Arcole.

Namensursprung Der Kai hat den Namen wegen seiner Nähe zum Blumen- und Vogelmarkt.

Geschichte Im Bericht des Innenministers vom 29 vendéniaire, an XII (22. Oktober 1803) ordnet die Regierung der Republik folgendes an:

Am 4 ventôse Jahr XII (22. April 1804) genehmigte der Innenminister Chaptal eine Trasse für diesen Kai, die am folgenden 10 prairial (30. Mai 1804) geändert wurde. Die Breite wurde auf 14,60 m festgelegt und erhielt den Namen «Quai Napoléon».

Mit dem Bau wurde sofort begonnen. Die Häuser der Rues Basse des Ursins und d’Enfer entlang der Seine wurden abgerissen. Zunächst wurden die Arbeiten unterbrochen, aber dann mit dem Elass vom 11. März 1808 wieder aufgenommen. 1816 wurde der Kai in „Quai de la Cité“ umbenannt. Im Januar 1834 erhielt er den Namen „Quai Napoléon“ und 1873 wieder „Quai de la Cité“. 1879 wurde er in „Quai aux Fleurs“ umbenannt und um einen Teil gekürzt, der zum „Quai de la Corse“ wurde.Jacques Hillairet, Dictionnaire historique des rues de Paris, Éditions de Minuit, septième édition, 1963, Bd. 1 («A-K»), «Quai de la Corse», S. 393–394

Sehenswürdigkeiten Nr. 1: Vladimir Jankélévitch wohnte hier von 1938 bis zu seinem Tod. Edmond Fleg wohnte hier von 1938 bis zu seinem Tod. Nr. 5: Von 1936 bis 1954 wohnte hier der Präsident der Republik René Coty, ebenso wie der französische Dichter und Romancier Edmond Haraucourt. Nr. 9/11: 1118 wohnten Pierre Abélard und Héloïse d’Argenteuil hier; das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1849.

Siehe auch Liste der Pariser Quais

Einzelnachweise

Kategorie:4. Arrondissement (Paris) Kategorie:Straße im 4. Arrondissement (Paris)