mini|hochkant=0.6|Wappen derer von Fink in Siebmachers Wappenbuch. Finck, zeitweilig auch Fink, ist der Name eines sächsischen Briefadelsgeschlechts.
Geschichte Das Geschlecht wurde am 1. März 1820 vom König von Sachsen in der Person des Jurastudenten Carl Eduard Finck aus Danzig in den Freiherrenstand erhoben.Siehe Literatur: Otto Titan von Hefner (Nürnberg 1857), S. 9.
Carl Eduard von Finck kaufte zunächst das Erb- und Allodialgut Kleinwaltersdorf im Bezirk des Kreisamts Freiberg. Später erwarb er in Sachsen auch die Güter Linz bei Schönfeld und Ponickau. In Ostpreußen hingegen war er ferner Herr auf Lunau. Aus seiner Ehe mit einer Erdmannsdorff-Tochter ging der Politiker Rudolf Karl von Finck hervor.
Persönlichkeiten Carl Eduard von Finck (1799–1867), Jurist u. Rittergutsbesitzer Rudolf Karl von Finck (1837–1901), Rittergutsbesitzer, sächsischer Kammerherr u. Politiker
Wappen Blasonierung: Geviert. Feld 1 und 4 rot, Feld 2 in Gold ein offener blauer Flug, Feld 3 in Silber ein sechsstrahliger blauer Stern. Auf dem gekrönten Helm mit rechts rot-goldenen, links mit blau-silbernen Helmdecken der blaue Stern zwischen einem offenen Flug, rechts von Rot und Gold, links von Blau und Silber geteilt.
Literatur Leopold Freiherr von Ledebur: Adelslexicon der Preußischen Monarchie. Band 3, Expedition L. Rauh, Berlin 1855, S. 251. Otto Titan von Hefner: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch - Neu-Auflage: Band 2 (Blühender Adel deutscher Landschaften), 3. Abt.: Der Adel des Königreichs Sachsen, Bauer und Raspe-Küster, Nürnberg 1857, S. 9. und Tfl. 8. Band 3 (Blühender Adel deutscher Landschaften unter preußischer Vorherrschaft), 1. Abt.: Der Adel des Königreichs Preußen: Grafen und Freiherren, Nürnberg 1857, S. 42. und Tfl. 51. Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. Band 3: Eberhard - Graffen. Verlag Friedrich Voigt, Leipzig 1861, S. 253. Gotha/GGT. (Buchtitel m. Änd. - Redaktion, Druck jeweils im Vorjahr): Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1866. Jg. 16, (Erstaufnahme unter Fink-Index: Weitere Nachrichten bleiben vorbehalten), Gotha 1865, S. 234. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1873. Jg. 23, Justus Perthes, Gotha 13. November 1872, S. 151 f. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1895. Jg. 45, Justus Perthes, Gotha 13. November 1894, S. 234. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1909. Jg. 59, Justus Perthes, Gotha 10. November 1908, S. 201. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft (DAG). Teil B (Briefadel). 1939. Jg. 89, Justus Perthes, Gotha November 1938, S. 134 f. GHdA. Hrsg. Deutsches Adelsarchiv: Hans Friedrich von Ehrenkrook, Carola von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck, Johann Georg von Rappard, Hans-Jürgen von Witzendorff: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. B (Briefadel). 1957. Band II, Band 16 der Gesamtreihe GHdA, Mit: Historische (Teil)-Ahnenreihe im Anhang. C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee) 1957, S. 116 f. u. S. 554.
Einzelnachweise
Kategorie:Sächsisches Adelsgeschlecht