mini|hochkant=0.4|Wappen derer von Fink in Siebmachers Wappenbuch. Carl Eduard Freiherr von Finck, normalisiert Karl Eduard von Fink (* 14. April 1799; † 19. Juni 1867 in Dresden) war ein deutscher Jurist und Rittergutsbesitzer, der bereits als Jurastudent aufgrund seiner Verdienste vom König Friedrich August I. von Sachsen in den Freiherrenstand des Königreiches Sachsen erhoben wurde.
Leben und Wirken Er stammte aus Danzig. Bereits während seines Studiums, was sehr ungewöhnlich war und sich nur mit der späteren Hochzeit einer Dame aus dem Uradel erklären lässt, stieg er am 1. März 1820 in den Adels- und Freiherrenstand auf, gehörte somit zum jüngeren Briefadel. Das Studium beendete er mit der Promotion zum Dr. jur.
Nachdem das Erb- und Allodialgut Kleinwaltersdorf im Bezirk des Kreisamts Freiberg von ihm gekauft worden war, wurde er vom Königlich Sächsischen Appellationsgericht zu Dresden als Lehnhof am 4. Januar 1847 damit belehnt.Leipziger Zeitung, Leipzig, vom 13. März 1847, S. 1161. Später erwarb er in Sachsen auch die beiden Güter Linz bei Schönfeld und Ponickau. In Ostpreußen hingegen war er Herr auf Lunau.
Familie 1821 heiratete Finck in Dresden Marianne geb. von Erdmannsdorff (* 20. Juni 1803 Zibelle-Niederlausitz; † 9. Dezember 1893 in Dresden), TochterAlexander Freiherr von Dachenhausen: Genealogisches Taschenbuch des Uradels. Band 2, Friedrich Irrgang, Brünn/Rudolstadt April 1893, S. 173. des Gutsherrn Heinrich Ludwig von Erdmannsdorff-Schönfelde und der Frau von Houwald-Straupitz. Ihre KinderHeinrich Erwin Ferdinand von Feilitzsch: Zur Familiengeschichte des Deutschen insonderheit des Meissnischen Adels von 1570 bis ca. 1820. Herrmann Starke (C. Plasnick), Großenhain und Leipzig 1896, S. 67 f. waren: Marie (* 1822), Wohnsitz Weimar Otto Karl (* 1826; † 1865), Gutsbesitzer in Schlesien, sächs. Leutnant Heinrich Karl (* 1828; † 1847) Albert Frhr. (* 1830), Arzt in Argentinien Rudolf Karl von Finck (* 1837; † 1901), verh. m. Marianne Freiin Dathe von Burgk (* 1851; † 1932),Hans Friedrich von Ehrenkrook, Carola von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck, Johann Georg von Rappard, Hans-Jürgen von Witzendorff: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. B (Briefadel). 1957. Band II, Band 16 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee) 1957, S. 116 f. Kinder: Arthur Rudolf Karl (* 1874; † 1940), Ober-Regierungsrat,Jahrbuch der Deutschen Adelsgenossenschaft. 1938. Landesabteilung Sachsen. Abteilung 1 (Ahnennachweis erbracht), Schlieffen-Verlag, Berlin 1938, S. 254. verh. m. Therese von Diergardt-Morsbroich, fünf Kinder, vier Enkel Albert Leo Ernst (* 1877; † 1954), Major a. D., verh. m. Friederike Beckmann, keine Nachfahren Marie Margarethe Ella Marianne (* 1882, † 1971), verh. m. Rüdiger Graf vom Hagen auf Schloss Möckern
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1895. Jahrgang 45, Justus Perthes, Gotha 13. November 1894, S. 234. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1873. Jahrgang 23, Justus Perthes, Gotha 13. November 1872, S. 151 f. Otto Titan von Hefner: J. Siebmachers grosses und allgemeines Wappenbuch: in einer neuen, vollst. geordneten und reich vermehrten Auflage mit heraldischen und historisch-genealogischen Erläuterungen. Band: Der Adel des Königreichs Sachsen. Bauer und Raspe-Küster, Nürnberg 1857, S. 10.
Quellen Sächs. Staatsarchiv: Verkauf des Rittergutes Linz von Carl Heinrich von Polenz an Carl Eduard Freiherr von Finck, In: 50186 Gutsherrschaft Obercunewalde, Nr. 448-Staatsfilialarchiv Bautzen
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Freiherr Kategorie:Nobilitierter (Sachsen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1799 Kategorie:Gestorben 1867 Kategorie:Mann