Barbara Allan Illingworth Brown (* 12. Mai 1924 in Hartford als Barbara Allan Illingworth; † 27. September 2016 in Madison) war eine amerikanische Biochemikerin. Sie arbeitete hauptsächlich an der Washington University in St. Louis.
Bildung und Karriere Brown wurde in Hartford, Connecticut, geboren und zog später nach Pennsylvania, als die Familie aufgrund der Anstellung ihres Vaters im Versicherungswesen umzog. Brown machte ihren Abschluss am Smith College im Jahr 1946. Sie arbeitete mit Jane Russell an der Yale University und promovierte 1950 in Physikalischer Chemie. Nach dem Abschluss ihrer Promotion bewarb sich Brown um eine Stelle bei der Nobelpreisträgerin Gerty Cori und wurde Research Associate Professor für Biochemie an der Washington University in St. Louis und Established Investigator der American Heart Association. Später arbeitete sie auch mit Coris Ehemann und ebenfalls Nobelpreisträger Carl Ferdinand Cori zusammen. 1989 setzte sie sich zur Ruhe.
Brown war von 1972 bis 1974 Mitglied des National Advisory General Medical Sciences Council an den National Institutes of Health. Sie wurde mit 1983 mit der Wilbur Cross Medal der Yale University ausgezeichnet.
Forschung Brown untersuchte die Struktur von Glykogen und Amylopektinen. Dabei definierte sie den Weg und die Mechanismen der Phosphorylase-Enzyme. Zu ihren Forschungsarbeiten gehörte die Entdeckung von Enzymen in einem bisher unbekannten Weg zur Verarbeitung von Glykogen. In der Folge erforschte sie Krankheiten, die mit der Speicherung von Glykogen zusammenhängen und bei denen diese Enzyme fehlten. Sie wandte einige der Erkenntnisse von Carl Cori auf medizinische Fälle an.Correspondence with Carl Cori, David and Barbara Brown Papers, Collection FC179, Becker Archives, Washington University School of Medicine. Und bestätigte 1970 den zweiten bekannten Fall von Fructose-Bisphosphatase-Mangel, einer seltenen Stoffwechselstörung. Eine ähnliche Rolle spielte sie bei der therapeutischen Forschung zur Glykogenspeicherkrankheit Typ I.
Persönliches Ihr Mann, David H. Brown war ebenfalls Wissenschaftler. Sie arbeiteten gemeinsam an der Forschung zur Polysaccharidsynthese und zu Glykogenspeicherkrankheiten. Von Freunden und Kollegen wurde sie „Bobbie“ genannt.
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