mini|Vassilissa Reznikoff (2024) Vassilissa Reznikoff (* im 20. Jahrhundert in Cachan, Paris) ist eine deutsch-französische Schauspielerin.

Leben Vassilissa Reznikoff wurde im Pariser Vorort Cachan in der Pariser Banlieue geboren und wuchs dort mit zwei Schwestern auf. Der Vater ist gebürtiger Franzose mit ukrainisch-russischen Eltern, die Mutter ist gebürtige Deutsche mit tschechischen Wurzeln.Vassilissa Reznikoff im Theatermagazin Abgerufen am 6. Oktober 2024.

Werdegang Vassilissa Reznikoff absolvierte eine Bühnentanz-Ausbildung an der Ballettschule des Hamburg Ballett in Hamburg und an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Anschließend absolvierte sie von 2012 bis 2016 ein Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg.

Bereits während des Studiums war sie im Rahmen der Salzburger Festspiele zu sehen.

Ihr erstes Festengagement hatte sie direkt im Anschluss am Schauspielhaus Wien, wo sie u. a. in Inszenierungen von Marco Štorman, Lucia Bihler, Tomas Schweigen, Nele Stuhler und Falk Richter zu sehen war.

Von 2019 bis 2022 war sie festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo sie unter anderem mit Claudia Bauer, Sapir Heller, Daniel Cremer und Ewelina Marciniak zusammenarbeitete.

Seit der Spielzeit 2022/2023 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater in München.Vassilissa Reznikoff – Biografie. Website des Residenztheaters. Abgerufen am 6. Oktober 2024.

Theater (Auswahl) Schauspielhaus Wien 2016: Città del Vaticano (Regie: Falk Richter) 2016: Der grüne Kakadu (Regie: Lucia Bihler) 2017: Gespräch wegen Kürbisse (Regie: Marco Storman) 2017: Golem oder der überflüssige Mensch (Regie: Gernot Grünewald) 2017: Agora (Regie: Milo Rau, Robert Misik) 2017: Frotzler Fragmente (Regie: Fux) 2017: Kaspar Hauser oder die Ausgestoßenen könnten jeden Augenblick angreifen! (Regie: Lisa Lie) 2018: Mitwisser (Regie: Pedro Martins Beja) 2018: Elektra – was ist das für 1 Morgen? (Regie: Jacob Suske) 2019: AUTOS (Regie: Franz Xaver Mayr)

Nationaltheater Mannheim 2019: Die Möwe (als Nina). Von Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung:Christian Weise 2019: Die Orestie (als Elektra). Von Aischylos. Inszenierung: Philipp Rosendahl 2019: Maria Stuart (als Maria). Von Friedrich Schiller. Inszenierung: Claudia Bauer 2020: Ellbogen (als Hazal 3, Elma, Onur, Mutter von Hazal). Nach dem Roman von Fatma Aydemir. Inszenierung: Selen Kara 2020: Späte Familie (als Ella). Nach dem Roman von Zeruya Shalev. Inszenierung: Sandra Strunz: 2021: Kill Baby (als Kitti). Von Ivana Sokola. Inszenierung:Sapir Heller 2021: Die Jungfrau von Orléans (als Agnes Sorel). Von Joanna Bednarczyk nach Friedrich Schiller. Inszenierung: Ewelina Marciniak 2021: Fräulein Else (als Else). Nach Arthur Schnitzler. Inszenierung: Daniel Cremer 2021: Das Käthchen von Heilbronn (als Käthchen). Nach Heinrich von Kleist. Inszenierung: Christian Weise

Residenztheater München 2022: Das Käthchen von Heilbronn (als Kunigunde von Thurneck / Doktor Wedekind). Nach Heinrich von Kleist. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2022: Lola M. (als Lola Montez). Musik, Text und Inszenierung: Georg Ringsgwandl 2023: Antigone (als Antigone). Nach Sophokles und Slavoj Žižek. Inszenierung: Mateja Koležnik 2023: Spitzenreiterinnen (Ensemble). Nach dem Roman von Jovana Reisinger. Inszenierung: Yana Eva Thönnes 2024: Peer Gynt (als Solveig / Monsieur Ballon / Huhu). Nach Henrik Ibsen. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2024: Das Schloss. Nach Franz Kafka. Inszenierung: Karin Henkel 2024: Lysistrata macht Urlaub (als Lysistrata). Von Oleksandr Seredin. Inszenierung: Oleksandr Seredin 2024: Ein Sommernachtstraum (als Demetria). Nach William Shakespeare. Inszenierung: Stephan Kimmig 2024: Eine Zierde für den Verein – vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen (als Linchen / Minze / Fräulein Magenbrot). Nach dem Roman von Marieluise Fleißer. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2025: Salome (als Geli Rauball). Nach Oscar Wilde in einer Bearbeitung von Jarosław Murawski. Inszenierung: Ewelina Marciniak 2025: Peace Music Festival -Through Overwhelming Strength (Ensemble). Von Hong-Do Lee. Inszenierung: Alexander Eisenach 2025: Cabaret (als Sally Bowles). Musical von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John Van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood. Inszenierung: Claus Guth 2026: Ich. Und das, was ihr daraus macht (Ensemble). Von Delschad Numan Khorschid. Inszenierung: Daniela Kranz / Delschad Numan Khorschid (Im Rahmen des Welt Bühne-Festivals 2026) 2026: Die Dreigroschenoper (als Spelunken-Jenny.). Von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann. Inszenierung: Philipp Stölzl

Filmographie (Auswahl) 2014: Gott ist immer hungrig (Experimentalfilm) 2018: 3 Tage in Quiberon (Kinofilm) 2024: Servus, Euer Ehren – Endlich Richterin (Fernsehfilm) 2025: Rosenthal 2025: Tatort: Das Verlangen

Auszeichnungen 2021: Nominierung zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres Theater heute 2024: Förderpreis beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V.Vassilissa Reznikoff – erhält 2024 den Kurt Meisel Förderpreis. Abgerufen am 6. Oktober 2024.

Weblinks

Vassilissa Reznikoff bei Castforward Abgerufen am 6. Oktober 2024 Agentur Hilde Stark von Vassilissa Reznikoff Abgerufen am 6. Oktober 2024

Einzelnachweise

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